(13.03.2019, 15:29)jf2 schrieb:(13.03.2019, 10:25)cubanpete schrieb: Ich glaube nicht das eine erneute Abstimmung ein anderes Ergebnis bringen würde, im Gegenteil. Jetzt hat die EU doch erst richtig bewiesen dass sie eine Sekten artige Austrittspolitik hat.
Zitat:Werde dieser Vertrag nicht angenommen,
werde der Brexit womöglich gar nicht stattfinden.
Diese Aussage des Chefs der EU sagt eigentlich alles. Dieser Schuss könnte nach hinten los gehen, Juncker pokert hier hoch. Aber ist ja nicht sein eigenes Geld mit dem er pokert sondern Eures...und unseres (im Fall der Schweiz verlangt die EU eine zweite Milliarde Euro Unterstützung für die armen Mitglieder des Staatenbundes).
Für die EU wird das Problem nach einem unkontrollierten Austritt grösser sein als für die Briten. Aber beide Seiten werden unnötig leiden.
Ein Trost bleibt: wenn die bald ein Visum für die EU brauchen gibt es vermutlich weniger T-Shirt lose Briten mit dem obligatorischen Plastikbecher Sangria in der Hand in Spanien. Hab mich zwar langsam daran gewöhnt, aber vermissen werde ich die auch nicht; ganz im Gegensatz zum Verkäufer der Sangria...
Ich sehe für April einen Lastwagenstau von Frankreich bis Polen...
Was für eine alberne Argumentation. Die Briten haben nicht nur eine sondern sogar 2 Möglichkeiten die EU zu verlassen:
- mit Deal (der manchem Briten nicht in allen Details passt was aber nicht verwundert denn nicht nur GB sondern auch die anderen 27 EU-Mitglieder haben Interessen)
- ohne Deal, einfach am 29. März rausgehen.
Aber natürlich sind die bösen Europäer Schuld wenn es mit dem Brexit nix wird, mit den Briten hat das nix zu tun
Es geht nicht um die Europäer, es geht um die EU, also um die Politiker. Die sind auch nicht unbedingt böse, würde wahrscheinlich jeder in dieser Position so handeln; sie sind eigennützig und nutzen ihre Macht mit Hilfe von Bürokratie schamlos aus. Aber böse ist das falsche Wort.
"böse" und "albern", wirklich? Sind Dir schon die Argumente ausgegangen?
Schauen wir uns doch die Möglichkeiten aus dieser Sekte auszutreten etwas genauer an:
- mit Deal: das heisst die Briten zahlen weiter, haben weiter die gleichen Nachteile im aussereuropäischen Handel und haben nichts mehr zu sagen. Das ist kein Austritt, das ist ein freiwilliges Uebertreten von Halbfreiheit in Sklaverei!
- ohne Deal: Grenzen werden geschlossen, es kommt zu riesigen Problemen in der EU und in GB. Vermutlich sogar zu einem Aufflammen der Gewalt auf der irischen Insel. Sogar die Terrorismusbekämpfung wird gemäss Aussagen der EU nicht mehr gemeinsam gemacht, am 29. März um Punkt 23:00 Uhr werden alle Daten im gemeinsamen System die von GB stammen gelöscht.

Nette Auswahl. Ich hoffen sie nehmen ohne Deal, auch wenn mir persönlich das wohl auch einen finanziellen Schaden bringen wird, jeder wird leiden. Aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!
Nach dem nächsten Terror Anschlag in Deutschland wird die englische Presse dann veröffentlichen dass es sich bei den Tätern um in GB bekannte und im System erfasste Leute handelte.
Die EU brauchte schon lange eine Reform. Sie sollte sich auf ihre drei Grundprinzipien beschränken, diese jedoch gnadenlos durchziehen. Dies sollte unmissverständlich definiert werden. Keine Grenzen, keine Zölle, freier Personen-, Waren- und Geldverkehr. Punkt, nichts weiter. Keine Subventionen, kein Ausmessen der Krümmung von Bananen, kein Parlament. Und viel viel viel weniger Geld!!!! Und wenn die Polizei aus verschiedenen Ländern zusammen arbeiten wollen dann braucht es dafür keine EU, warum sollte da nicht auch ein Nicht-EU Land mitmachen?
Vielleicht kommt es ja irgendwann so weit, dann dürfte England (und vielleicht sogar die Schweiz) auch Mitglied werden. Aber ich befürchte wir haben uns schon zu sehr verrannt, da kommt man nicht mehr ohne weiteres raus.