Beim KGV fängt es schon an.
Ein niedriges KGV ist grundsätzlich besser ... rechnerisch.
Aber die höchste Rendite mittel- und langfristig fährt man ein wenn man darauf wartet, dass ein Unternehmen ein "schlechtes" KGV hat und dann einsteigt. (Sprich wenn die Gewinne kurzfristig ausbleiben oder das Unternehmen investiert)
Das gilt für den Gesamtmarkt, genauso wie für zyklische Unternehmen.
Bei Unternehmen mit einem etrem stabilen Geschäftsmodellen geht das widerum gar nicht. Da schaut man besser darauf ob das KGV historisch gesehen tiefer ist als sonst.
Expenadierende Unternehmen wie Amazon haben gar kein Interesse daran Gewinne auszuweisen und bewegen sich nahe "der schwarzen Null", da sie einfach alles reinvestieren. Das KGV tangiert dementsprechend gegen unendlich und ist damit überhaupt nicht zu bewerten.
Also was nimmt man jetzt als Bewertungsgrundlage? KGV niedrig = gut oder KGV hoch = gut?
Klar kann man mit dem KGV im Einzelfall etwas anfangen, jedoch kann man es nicht in eine Bewertungsmatrix nach Schema F packen und meinen damit etwas sinnvolles zu tun.
Überoptimierung ist schon das richtige Stichwort.
Such dir doch mal 10 Unternehmen heraus die du kaufen würdest und versuche dann ein System zu finden womit du auch mit diesem System auf deine Favoriten stoßen würdest.
Wenn du einigermaßen unterschiedliche Unternehmen kaufen willst, kann ich das Ergebnis schon einmal vorweg nehmen: Es ist kein mathematisches System.
Die Suche nach der heiligen Formel kann man sich sparen. Wenn man das begriffen hat, ist man schon mental einen großen Schritt weiter.
Such mal bei Youtube nach "Zahltagstrategie". Der Mann hat auch eine Bewertungsmatrix aufgebaut wonach er entscheidet ob er investiert oder nicht.
Meiner Meinung nach dient das nur als "Rechtfertigungsinstrument" dafür etwas zu tun, oder auch nicht. Ein Renditepusher ist das nicht wirklich.
Ich finde das Video nicht wieder, sonst hätte ich es verlinkt. Aber seine Videos kann man sich sowieso alle gut anschauen.
Ein niedriges KGV ist grundsätzlich besser ... rechnerisch.
Aber die höchste Rendite mittel- und langfristig fährt man ein wenn man darauf wartet, dass ein Unternehmen ein "schlechtes" KGV hat und dann einsteigt. (Sprich wenn die Gewinne kurzfristig ausbleiben oder das Unternehmen investiert)
Das gilt für den Gesamtmarkt, genauso wie für zyklische Unternehmen.
Bei Unternehmen mit einem etrem stabilen Geschäftsmodellen geht das widerum gar nicht. Da schaut man besser darauf ob das KGV historisch gesehen tiefer ist als sonst.
Expenadierende Unternehmen wie Amazon haben gar kein Interesse daran Gewinne auszuweisen und bewegen sich nahe "der schwarzen Null", da sie einfach alles reinvestieren. Das KGV tangiert dementsprechend gegen unendlich und ist damit überhaupt nicht zu bewerten.
Also was nimmt man jetzt als Bewertungsgrundlage? KGV niedrig = gut oder KGV hoch = gut?
Klar kann man mit dem KGV im Einzelfall etwas anfangen, jedoch kann man es nicht in eine Bewertungsmatrix nach Schema F packen und meinen damit etwas sinnvolles zu tun.
Überoptimierung ist schon das richtige Stichwort.
Such dir doch mal 10 Unternehmen heraus die du kaufen würdest und versuche dann ein System zu finden womit du auch mit diesem System auf deine Favoriten stoßen würdest.
Wenn du einigermaßen unterschiedliche Unternehmen kaufen willst, kann ich das Ergebnis schon einmal vorweg nehmen: Es ist kein mathematisches System.
Die Suche nach der heiligen Formel kann man sich sparen. Wenn man das begriffen hat, ist man schon mental einen großen Schritt weiter.
Such mal bei Youtube nach "Zahltagstrategie". Der Mann hat auch eine Bewertungsmatrix aufgebaut wonach er entscheidet ob er investiert oder nicht.
Meiner Meinung nach dient das nur als "Rechtfertigungsinstrument" dafür etwas zu tun, oder auch nicht. Ein Renditepusher ist das nicht wirklich.
Ich finde das Video nicht wieder, sonst hätte ich es verlinkt. Aber seine Videos kann man sich sowieso alle gut anschauen.
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Reiner Satire Account ohne rechtliche Verwertbarkeit
Viel ist schon gewonnen wenn nur einer aufsteht und Nein sagt - Berthold Brecht
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es - Bertrand Russell