(29.06.2019, 17:55)Ste Fan schrieb: Nur zu sehr auf Kante wuerde ich das nicht rechnen.Die Schwankungen kommen doch nur durch die Vola am Markt (Buchverluste), selbst wenn ein Investor ein "Minusjahr" hat, kommen die Dividenden der bestehenden Positionen herein.
Du sagst es ja selbst:
"8% brutto sollte jeder hier im Forum schaffen, sonst macht er was falsch, ich liege weit höher im Durchschnitt auf die letzten 23 Jahre"
Bezogen auf dein Beispiel: Faengt das ganze erst mal mit ein paar schlechten Jahren an (Sequence of Returns) dann merkt man schnell das die 48k kein festes Gehalt sind - und wenn man diese dann trotzdem am Anfang vom Kapitalstock entnehmen muss kann Ende des Geldes schnell vorm Ende des Lebens sein... Inflationsausgleich sollte man evt. auch noch im Hinterkopf behalten.
600-700k moegen dann ok sein bei der Annahme einer steuerfreien Umgebung, bleibt man in D ist die Million nicht wirklich uebertrieben.
Mit "ein paar Minusjahren" wirds also nicht los gehen, ich hatte noch nie mehr als ein Jahr mit "negativer" Performance, und steuerlich IMMER ein Plus aufgrund der Dividenden und Prämieneinnahmen.
Bill Gates als Beispiel, was interessiert es den ob sein Paket Microsoft 100 Mrd oder 30 Mrd wert ist, die Anzahl der Aktien bleibt gleich und selbst wenn die Dividende um 70% gekürzt werden sollte kommen doch ein Paar Kröten für einen bescheidenen Lebensstil zusammen.
Und genau von diesen relativ stabilen Dividenden (und eher schwankenden Prämien, 6-12% p.a.) "lebt" man dann. Insofern sehe ich "mein Modell" als ausserordentlich zuverlässig und sicher was den Kapitalfluss für die FU angeht.
Fazit: Machs wie Bill, nur im kleineren Rahmen!
