(18.07.2019, 18:55)Ste Fan schrieb: Die Handelsbarrieren moegen kurzfristig gesehen ein Problem sein - langfristig sind es die Schulden. Die USA konnten ihren Schuldenberg ja nur anhaeufen weil durch den Status des Dollars die Verschuldungsfaehigkeit da war.Den kannte ich noch nicht, scheint ganz gut zu sein! Was mir gerade (wieder) aufgefallen ist, da man beim Dalio ganz gut sieht, dass ein großer Teil der Schulden im Sozial- und Gesundheitswesen angehäuft wurden, dass auch hier wieder die FED/Staat eingreifen könnte und die Unternehmen teilverstaatlicht. Dann wär das Konzept der Kapitalmarktabsicherung aber auch irgendwie ad Absurdum geführt.
Das System der immer groesseren Verschuldung ist leider nicht nachhaltig - von Jeff Gundlach gibt es ein paar sehr interessante Interviews zu der Problematik.

Unternehmensspitzensteuerätze könnten auch noch weiter abgesenkt werden, bis sie bei Null oder im negativen Bereich sind. ... aber wie lange geht das, bis kein Ausländer mehr Dollar halten will?
(19.07.2019, 01:10)jf2 schrieb: Habe mich das schon paar mal in letzter Zeit gefragt: Wird es eigentlich schon kritisch wenn nur die Nominalzinsen im Zuge einer Inflation steigen oder müssen die Realzinsen steigen damit es kritisch wird?
Ich würde vermuten es geht um die Realzinsen, also darum wann die Geldpolitik restriktiv wirkt und die Inflation dennoch galoppiert. ... Stagflation?
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