
RE: Ist das liebe Öl bald alle?
| 22.07.2019, 10:15 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.07.2019, 10:26 von Ste Fan.)(22.07.2019, 09:14)Guhu schrieb: Das ist zweifellos richtig und das sollte man im Auge haben. Genauso im Auge haben sollte man aber eine vorurteilsfreie Bewertung von Daten, um Theorien zu beurteilen. Und das wird - wenn man die Argumente und Diskussion verfolgt - von den meisten Klima"gegnern" eben nicht gemacht.Es wird einfach sortiert nach Dingen, die einem in den Kram passen - das sind dann seriöse Studien - und den anderen, die dann von gekauften, korrupten Quellen stammen.
So geht's halt nicht.
Und die Frage die sich mittlerweile stellt waere: Was soll das Ziel der ganzen Diskussion sein, bzw welche Aktivitaeten sollen die Folge der Diskussion / der Studien sein welche die Problemursachen letzten Endes angehen?
So ein Problemloesungsprozess faengt ja normalerweise mit dem Erkennen eines Problems an, Problem identifiziert (als Abweichung der Norm), Ursachen fuer das Problems identifiziert, Folgen bewertet, etc und dann auf der anderen Seite alle moegichen Loesungsansaetze untersucht und dann auf die wenigen reduziert die irgendwie realistisch und umsetzbar sind und die Norm wieder herstellen....
Jahre ziehen ins Land und es wird immer noch rumgestritten ob die Klimaaenderung jetzt menschengemacht ist und ob wir ueberhaupt ein Problem haben oder nicht (weil einen definierten Normzustand gibt es immer noch nicht)
Aber egal, nehmen wir an sie ist menschengemacht und unterstuetzt durch den Beginn der Industrialisierung - nach vielen Statistiken ein relevantes Ereignis (aus CO2 Sicht):
Keine Ahnung ob es sich um eine Scheinkorrelation oder Ursache-Wirkung Beziehung handelt, aber den Indizien nach hiesse dies dass die Anzahl der Menschen sowie deren Wohlstandsniveau die Haupteinflussfaktoren bei menschengemachten Klimawandel fuer die CO2 Emmissionen sind.
Fuer die "Der-Mensch-ist-Schuld" Fraktion ist doch jetzt die ganze Ursachen/wer ist schuld-Diskussion vorbei und die Leute koennten sich doch mit vollem Einsatz der Problemoesung widmen.
Schuld ist der Mensch und sein Wohlstandsniveau...also heisst die Loesung entweder Anzahl Menschen runter oder Wohlstand runter...Ende...
Problem 1...im Westen will keiner weniger Wohlstand (auch Gretel und die "Oekos" nicht) und dass die Bevoelkerung abnimmt ist ja aus wirtschaftlichen Gruenden nicht hinnehmbar
Problem 2...In Entwicklungslaendern wird sich der Bevoelkerungszuwachs zwar irgenwann mal reduzieren (wann?) aber ein Einfrieren des Wohlstandsniveaus zwecks Klimaschutz wird den Menschen wohl kaum vermittelbar sein...
Die ganze wer-ist-schuld Diskussion hat doch somit schon irgendwie was religioeses oder selbstdarstellerisches an sich - aber (realistische) Loesungsansaetze Fehlanzeige...
Oder ist vielleicht ein Beweggrund fuer die Diskussion Transfereinkommen/Finanzmittel zu generieren? Weil zur Wertschoepfung oder Problemloesung traegt traegt sie nicht bei..
ps...alles mmn....