(23.07.2019, 10:16)Ste Fan schrieb: Aehmm...beziehst du dich mit dem Kommentar auf irgendwas was ich geschrieben habe? Ich finde ehrlich gesagt keine Stelle in der ich die Ueberschwemmung als Ursache des Klimawandels bezeichne![]()
Ich denke es ist recht klar und verstaendlich geschrieben dass die Frage ob die Ueberschwemmungen alleine durch den Klimawandel verursacht werden oder hausgemachte Probleme verantwortlich sind nicht von den Wissenschaftler beantwortet wird.....vielleicht sind fuer Wissenschaftler elementare geologiche Zusammenhaengen zu lapidar?
OK, ich hatte es so verstanden, dass du die Vorgänge in Bangladesh im Zusammenhang mit der Erstellung von Klimamodellen angeführt hättest. Ich hatte nicht mitbekommen, dass du auf die mögliche Argumentation der Weltbank bzw. anderer Organisationen/Staate umgeschwenkt bist. Sorry! Dazu kann ich nichts sagen, denn ich hab mich damit nicht befasst. War meiner Meinung nach auch nicht das Thema unserer Diskussion.
Generell: Katastrophale Überschwemmungen in Bangladesh gibt es sein Jahrhunderten. Und es ist ziemlich wurscht, ob sich in den letzten Jahrzehnten die Situation noch verschlechtert hat, weil durch die Grundwasserabsenkung Bodenabsenkungen hervorgerufen wurden. Denn das Grundproblem der Überschwemmungen bleibt ja bestehen. Und wenn man zu dem Konsens kommt, dass es eine Klimaänderung gibt und dadurch die Wasserspiegel der Weltmeere künftig ansteigen werden, dann bedeutet das insbesondere auch für dieses Land ein großes Problem. Ist ja logisch. Wissenschaftlich belegt ist, glaube ich, ein Anstieg der Weltmeere um ca 20 cm in den letzten 100 Jahren. Ich glaube, dass ist noch nicht wirklich ein grundlegendes Problem. Das dürfte erst dann entstehen, wenn wir über den Anstieg um mehrere Meter in der Zukunft reden. Meine Meinung...
Zitat:Es geht ja nicht um das "nicht scheren" sondern um die Aussage dass Schritte und Nischenloesungen auf regionaler Ebene keine Loesung sind - und "irgendeiner wirds irgenwann schon richten "...naja, ist Hoffnung ist eigentlich auch kein wissenschaftlicher Ansatz (are past returns an indication for the future)?Am Beispiel FCKW habe ich dir gezeigt, dass eine globale Lösung des damals erkannten Problems mit regionalen Lösungen begonnen hat, die dann irgendwann weltweit akzeptiert wurden. Zuerst haben einzelne Staaten die Regeln im eigenen Land geändert, dann gab es im nächsten Schritt ein Abkommen für diese Änderungen mit knapp 30 Staaten und erst danach wurde das ausgeweitet. Nischenlösungen können also sehr wohl eine Lösung sein, wenn man sich bemüht, diese dann breit zu etablieren. Irgendwer muss einfach mal anfangen. Ist doch immer so im Leben...