
RE: Mobilität im Wandel
| 25.09.2019, 19:42 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.09.2019, 19:46 von OJ@Y.)
Brennstoffzellen und Wasserstoff-Know-how entwickeln sich
für Hersteller großer Motoren zu einer Überlebensfrage
Langfristig könnte der jährliche Umsatz mit Brennstoffzellentechnik über 300 Mrd. US-Dollar betragen - davon geht
zumindest der Chef des Spezialisten Plug Power aus. Ob er da nicht etwas zu hoch gegriffen hat? Sicher ist jedenfalls,
dass hier gerade ein mächtiger Markt am Entstehen ist - und davon wollen auch die Hersteller von kraftvollen
Dieselmotoren etwas abhaben.
Die Dieselkonzerne suchen ihr Heil in der Flucht
Vor 125 gelang es Rudolf Diesel zum ersten Mal, seinen Motor zum Laufen zu bringen. Trotz des Dieselskandals ist dieser
Motortyp bis heute zumindest aus dem Nutzfahrzeugbereich kaum wegzudenken. Traton-Chef Andreas Renschler
ist überzeugt, dass es auch auf absehbare Zukunft keine wirkliche Alternative geben werde, was etwa große Lkws angeht.
Die Infrastruktur ist weltweit perfekt ausgebaut, der Kraftstoff ist relativ günstig und die immer wieder aufs Neue
verfeinerte Motortechnik hat sich einfach millionenfach bewährt.
Ähnlich sieht es Håkan Agnevall, der Chef der Bussparte von AB Volvo, der meint, dass Alternativen wie Erdgas höchstens in Nischen Vorteile bringen.
Wer es umweltfreundlicher mag, der solle auf Biodiesel setzen.
Auch gegenüber der Brennstoffzelle gibt er sich betont zurückhaltend. Sie sei einfach zu unwirtschaftlich.
Nichtsdestotrotz tut sich bei Mitbewerbern mittlerweile einiges und das hat seinen Grund: Ein weitreichender Umstieg
auf elektrifizierte Brennstoffzellenfahrzeuge im Schwerlastbereich, der schneller als erwartet kommt,
hätte möglicherweise lebensbedrohliche Auswirkungen für sie.
Wenn man bedenkt, dass Amazon.com gerade 100.000 Elektrovans in Auftrag gegeben hat, kann man sich vorstellen,
wie schnell es im Extremfall gehen kann. Vorausschauend engagieren sie sich daher bereits jetzt strategisch,
um im Fall der Fälle für einen Brennstoffzellenboom gerüstet zu sein, anstatt davon überrumpelt zu werden.
Wie Dieselkonzerne in die Brennstoffzelle investieren
Kaum hat sich MAN Diesel in MAN Energy Solutions umbenannt, strebt das Unternehmen mit neuem Schwung
in weitere Technologiefelder. Dazu gehört auch die Wasserstoffwirtschaft, wo das Unternehmen bereits Partnerschaften
in den Bereichen Elektrolyse und Speicherung eingegangen ist. Zudem engagiert es sich in der ambitionierten Initiative
Wasserstoff. Bayern, wo es nicht nur auf das Schwesterunternehmen MAN Truck & Bus,
sondern auch auf eine Reihe von Brennstoffzellenakteuren trifft.
Der unabhängige Aggregathersteller Cummins wiederum hat gleich auf einen Schlag dafür gesorgt, praktisch alle wichtigen
Bereiche der Wasserstoffwirtschaft abzudecken, von der Elektrolyse und der Speicherung über H2-Tankstellen bis hin
zu Brennstoffzellensystemen: Am 9. September wurde die Übernahme von Hydrogenics abgeschlossen, eines der
profiliertesten und vielseitigsten Unternehmen der Branche. Nun wurde bekannt, dass die Amerikaner zusätzlich in
Loop Energy investiert haben, einem aufstrebenden Lieferanten von Range-Extendern,
die schon bald in Demonstrationsfahrzeugen zu sehen sein sollen. .....
.....
Vergiss Elektroautos - dieser Markt könnte viel größer werden
Milliardenschwere Forschungsprogramme treiben die Entwicklung von Wasserstoff jetzt voran.
Vor unseren Augen entwickelt sich eine gewaltige Industrie.
Und es gibt zwei Player, die unserer Analyse nach jetzt bereits davon besonders profitieren könnten! .....
..... hier weiterlesen -----> https://www.onvista.de/news/brennstoffze...-276873679
Ojay
für Hersteller großer Motoren zu einer Überlebensfrage
Langfristig könnte der jährliche Umsatz mit Brennstoffzellentechnik über 300 Mrd. US-Dollar betragen - davon geht
zumindest der Chef des Spezialisten Plug Power aus. Ob er da nicht etwas zu hoch gegriffen hat? Sicher ist jedenfalls,
dass hier gerade ein mächtiger Markt am Entstehen ist - und davon wollen auch die Hersteller von kraftvollen
Dieselmotoren etwas abhaben.
Die Dieselkonzerne suchen ihr Heil in der Flucht
Vor 125 gelang es Rudolf Diesel zum ersten Mal, seinen Motor zum Laufen zu bringen. Trotz des Dieselskandals ist dieser
Motortyp bis heute zumindest aus dem Nutzfahrzeugbereich kaum wegzudenken. Traton-Chef Andreas Renschler
ist überzeugt, dass es auch auf absehbare Zukunft keine wirkliche Alternative geben werde, was etwa große Lkws angeht.
Die Infrastruktur ist weltweit perfekt ausgebaut, der Kraftstoff ist relativ günstig und die immer wieder aufs Neue
verfeinerte Motortechnik hat sich einfach millionenfach bewährt.
Ähnlich sieht es Håkan Agnevall, der Chef der Bussparte von AB Volvo, der meint, dass Alternativen wie Erdgas höchstens in Nischen Vorteile bringen.
Wer es umweltfreundlicher mag, der solle auf Biodiesel setzen.
Auch gegenüber der Brennstoffzelle gibt er sich betont zurückhaltend. Sie sei einfach zu unwirtschaftlich.
Nichtsdestotrotz tut sich bei Mitbewerbern mittlerweile einiges und das hat seinen Grund: Ein weitreichender Umstieg
auf elektrifizierte Brennstoffzellenfahrzeuge im Schwerlastbereich, der schneller als erwartet kommt,
hätte möglicherweise lebensbedrohliche Auswirkungen für sie.
Wenn man bedenkt, dass Amazon.com gerade 100.000 Elektrovans in Auftrag gegeben hat, kann man sich vorstellen,
wie schnell es im Extremfall gehen kann. Vorausschauend engagieren sie sich daher bereits jetzt strategisch,
um im Fall der Fälle für einen Brennstoffzellenboom gerüstet zu sein, anstatt davon überrumpelt zu werden.
Wie Dieselkonzerne in die Brennstoffzelle investieren
Kaum hat sich MAN Diesel in MAN Energy Solutions umbenannt, strebt das Unternehmen mit neuem Schwung
in weitere Technologiefelder. Dazu gehört auch die Wasserstoffwirtschaft, wo das Unternehmen bereits Partnerschaften
in den Bereichen Elektrolyse und Speicherung eingegangen ist. Zudem engagiert es sich in der ambitionierten Initiative
Wasserstoff. Bayern, wo es nicht nur auf das Schwesterunternehmen MAN Truck & Bus,
sondern auch auf eine Reihe von Brennstoffzellenakteuren trifft.
Der unabhängige Aggregathersteller Cummins wiederum hat gleich auf einen Schlag dafür gesorgt, praktisch alle wichtigen
Bereiche der Wasserstoffwirtschaft abzudecken, von der Elektrolyse und der Speicherung über H2-Tankstellen bis hin
zu Brennstoffzellensystemen: Am 9. September wurde die Übernahme von Hydrogenics abgeschlossen, eines der
profiliertesten und vielseitigsten Unternehmen der Branche. Nun wurde bekannt, dass die Amerikaner zusätzlich in
Loop Energy investiert haben, einem aufstrebenden Lieferanten von Range-Extendern,
die schon bald in Demonstrationsfahrzeugen zu sehen sein sollen. .....
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Milliardenschwere Forschungsprogramme treiben die Entwicklung von Wasserstoff jetzt voran.
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Ojay
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Sieger zweifeln nicht, Zweifler siegen nicht !!!
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem !
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