
RE: Mobilität im Wandel
| 28.10.2019, 15:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.10.2019, 15:28 von OJ@Y.)
Alternative Antriebe
Batteriebetrieb und Brennstoffzelle:
Warum es kein Entweder-oder ist
Derzeit liegt der Fokus bei der Vermeidung von CO2 auf reinen Batterieautos.
Aber Brennstoffzelle und E-Fuels werden langfristig an Bedeutung gewinnen.
Alternative Antriebsformen:
„Die E-Mobilität wird kommen, da gibt es keine Alternative“
Es ist die Königsfrage in der Autoindustrie: Welcher Antrieb wird sich durchsetzen, wie schnell und welche Rolle werden
deutsche Autobauer und Zulieferer spielen. Beim Elektroauto mit reinem Batteriebetrieb waren andere Länder und Hersteller schneller.
„Wir reden immer ,entweder oder‘, aber wir werden alles brauchen. Wir werden nicht nur auf ein Pferd setzen können“,
sagte der Chef von Bosch Mobility Solutions Stefan Hartung auf dem Handelsblatt Auto-Gipfel.
Die Bosch-Sparte mit 48 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr gilt als weltgrößter Autozulieferer.
Tief sitzt noch heute in Politik und Gesellschaft der Schock, als Bosch vor eineinhalb Jahren erklärte,
keine Batteriezellen zu bauen. Der Branchenprimus verzichtet mit dieser strategisch langfristigen Entscheidung auf
ein Drittel der Wertschöpfung bei Elektroautos. Den Schwaben war das finanzielle Risiko einer Aufholjagd vor allem
gegen die etablierten asiatischen Anbieter zu hoch.
Ein zweites Mal soll so etwas wie bei den Batteriezellen bei einer Schlüsseltechnologie der Zukunft nicht passieren.
Im April überraschte Bosch mit dem Einstieg in die Serienfertigung der Brennstoffzelle.
Das Herzstück eines Brennstoffzellenantriebs – die sogenannten Stacks – werden mit dem schwedischen Unternehmen
Powercell entwickelt. Die Fertigung in Lizenz übernimmt dann aber Bosch allein. Serienstart soll 2022 sein.
Es ist ein Beispiel dafür, wie früh heutzutage Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen.
„Ein Baby, das nicht geboren wird, wird auch nicht älter“, sagt Bosch-Manager Hartung.
Denn trotz Vorpreschen der Japaner wird es noch Jahre dauern, bis die Brennstoffzelle für Autos wirtschaftlich wird.
Allerdings hat diese beim Betrieb mit nachhaltig hergestelltem Wasserstoff neben der Emissionsfreiheit einen entscheidenden
Vorteil: „Strom ist ja nur der Energietransport. Wenn man alles zusammennimmt wie Erzeugung, Transport und Bündelung,
dann landet man langfristig eher bei Wasserstoffautos als bei reinen Batteriefahrzeugen“, betont der Europachef
von BP Wolfgang Langhoff.
Bei Brennstoffzellen wird Wasserstoff getankt, um im Fahrzeug den elektrischen Strom für den Antrieb zu erzeugen.
Bosch ist auch deshalb optimistisch, dass Brennstoffzellen in Zukunft eine deutlich größere Relevanz bekommen.
lockt ein Milliardenmarkt. Bis 2030 sollen nach Schätzungen .....
..... hier weiterlesen -----> https://www.handelsblatt.com/unternehmen...ocd0OS-ap4
Ojay
Batteriebetrieb und Brennstoffzelle:
Warum es kein Entweder-oder ist
Derzeit liegt der Fokus bei der Vermeidung von CO2 auf reinen Batterieautos.
Aber Brennstoffzelle und E-Fuels werden langfristig an Bedeutung gewinnen.
Alternative Antriebsformen:
„Die E-Mobilität wird kommen, da gibt es keine Alternative“
Es ist die Königsfrage in der Autoindustrie: Welcher Antrieb wird sich durchsetzen, wie schnell und welche Rolle werden
deutsche Autobauer und Zulieferer spielen. Beim Elektroauto mit reinem Batteriebetrieb waren andere Länder und Hersteller schneller.
„Wir reden immer ,entweder oder‘, aber wir werden alles brauchen. Wir werden nicht nur auf ein Pferd setzen können“,
sagte der Chef von Bosch Mobility Solutions Stefan Hartung auf dem Handelsblatt Auto-Gipfel.
Die Bosch-Sparte mit 48 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr gilt als weltgrößter Autozulieferer.
Tief sitzt noch heute in Politik und Gesellschaft der Schock, als Bosch vor eineinhalb Jahren erklärte,
keine Batteriezellen zu bauen. Der Branchenprimus verzichtet mit dieser strategisch langfristigen Entscheidung auf
ein Drittel der Wertschöpfung bei Elektroautos. Den Schwaben war das finanzielle Risiko einer Aufholjagd vor allem
gegen die etablierten asiatischen Anbieter zu hoch.
Ein zweites Mal soll so etwas wie bei den Batteriezellen bei einer Schlüsseltechnologie der Zukunft nicht passieren.
Im April überraschte Bosch mit dem Einstieg in die Serienfertigung der Brennstoffzelle.
Das Herzstück eines Brennstoffzellenantriebs – die sogenannten Stacks – werden mit dem schwedischen Unternehmen
Powercell entwickelt. Die Fertigung in Lizenz übernimmt dann aber Bosch allein. Serienstart soll 2022 sein.
Es ist ein Beispiel dafür, wie früh heutzutage Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen.
„Ein Baby, das nicht geboren wird, wird auch nicht älter“, sagt Bosch-Manager Hartung.
Denn trotz Vorpreschen der Japaner wird es noch Jahre dauern, bis die Brennstoffzelle für Autos wirtschaftlich wird.
Allerdings hat diese beim Betrieb mit nachhaltig hergestelltem Wasserstoff neben der Emissionsfreiheit einen entscheidenden
Vorteil: „Strom ist ja nur der Energietransport. Wenn man alles zusammennimmt wie Erzeugung, Transport und Bündelung,
dann landet man langfristig eher bei Wasserstoffautos als bei reinen Batteriefahrzeugen“, betont der Europachef
von BP Wolfgang Langhoff.
Bei Brennstoffzellen wird Wasserstoff getankt, um im Fahrzeug den elektrischen Strom für den Antrieb zu erzeugen.
Bosch ist auch deshalb optimistisch, dass Brennstoffzellen in Zukunft eine deutlich größere Relevanz bekommen.
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..... hier weiterlesen -----> https://www.handelsblatt.com/unternehmen...ocd0OS-ap4
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Quidquid agis, prudenter agas et respice finem !
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