
RE: Risikomanagment / Moneymanagment richtig machen
| 30.11.2019, 11:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.11.2019, 11:41 von cubanpete.)
Na ja, Trendbasierte Systeme funktionieren auch heute noch. Aber nicht immer mit den selben Instrumenten. Wenn Du Dich auf Aktien konzentrierst kann es gut sein dass Du 20 Jahre auf einen wirklich guten Trend warten musst...
Aktien haben die dumme Angewohnheit manchmal ohne wirklichen Grund 50% ihres Wertes zu verlieren. Du handelst mit Hebel 10, also wärst Du in so einem Fall mit dem fünffachen Einsatz verschuldet.
Zum Glück passiert das mit Zertifikaten nicht, da bist Du einfach Dein Geld ein bisschen schneller los.
Ed Seykota hat es in seinem Song hervorragend beschrieben: "How do I know if the risk is right? I make a lot of money and I sleep at night!". Bei Dir ist beides im Augenblick nicht der Fall, Du verlierst Kohle und machst Dir Gedanken über das Risiko.
Hier hilft nur einen Schritt zurück und das ganze aus anderen Perspektiven anschauen. Du kannst nicht ohne Risiko Geld verdienen, aber nicht alles Risiko verschafft statistisch gesehen mehr Gewinn. Zum Beispiel das zusätzliche Risiko dass Du bei Zertifikaten hast verschafft Dir keinen zusätzlichen Gewinn oder besser gesagt dieser landet in der Tasche des Emittenten.
1. Definiere wie viel Du maximal verlieren kannst.
2. Richte Dein Risikomanagement danach ein.
3. Hebel erfordern spezielle Ueberwachung, sonst ruft Herr Margin an.
Bereite Dich psychologisch auf folgende Dinge vor:
- Wenn Du es richtig machst ist es langweilig.
- Verluste kommen mit absoluter Sicherheit.
- Verluste tun etwa doppelt so weh wie Gewinne der gleichen Höhe gut tun.
- Verlustperioden können länger dauern als Gewinnperioden.
- Und nochmals: wenn Du es richtig machst ist es langweilig. Ist nicht als Zeitvertreib oder Hobby geeignet.
Trotzdem lohnt es sich. Wenn ich Dich richtig verstehe so hättest Du nichts dagegen finanziell nicht mehr so von Deinem Arbeitgeber abhängig zu sein. Das lässt sich erreichen wenn Du genügend Zeit hast.
Nachtrag: wenn ich ihn schon erwähne, hier der Whipsaw Song:
Aktien haben die dumme Angewohnheit manchmal ohne wirklichen Grund 50% ihres Wertes zu verlieren. Du handelst mit Hebel 10, also wärst Du in so einem Fall mit dem fünffachen Einsatz verschuldet.

Zum Glück passiert das mit Zertifikaten nicht, da bist Du einfach Dein Geld ein bisschen schneller los.
Ed Seykota hat es in seinem Song hervorragend beschrieben: "How do I know if the risk is right? I make a lot of money and I sleep at night!". Bei Dir ist beides im Augenblick nicht der Fall, Du verlierst Kohle und machst Dir Gedanken über das Risiko.
Hier hilft nur einen Schritt zurück und das ganze aus anderen Perspektiven anschauen. Du kannst nicht ohne Risiko Geld verdienen, aber nicht alles Risiko verschafft statistisch gesehen mehr Gewinn. Zum Beispiel das zusätzliche Risiko dass Du bei Zertifikaten hast verschafft Dir keinen zusätzlichen Gewinn oder besser gesagt dieser landet in der Tasche des Emittenten.
1. Definiere wie viel Du maximal verlieren kannst.
2. Richte Dein Risikomanagement danach ein.
3. Hebel erfordern spezielle Ueberwachung, sonst ruft Herr Margin an.
Bereite Dich psychologisch auf folgende Dinge vor:
- Wenn Du es richtig machst ist es langweilig.
- Verluste kommen mit absoluter Sicherheit.
- Verluste tun etwa doppelt so weh wie Gewinne der gleichen Höhe gut tun.
- Verlustperioden können länger dauern als Gewinnperioden.
- Und nochmals: wenn Du es richtig machst ist es langweilig. Ist nicht als Zeitvertreib oder Hobby geeignet.
Trotzdem lohnt es sich. Wenn ich Dich richtig verstehe so hättest Du nichts dagegen finanziell nicht mehr so von Deinem Arbeitgeber abhängig zu sein. Das lässt sich erreichen wenn Du genügend Zeit hast.
Nachtrag: wenn ich ihn schon erwähne, hier der Whipsaw Song: