
RE: StockBayer´s Options Lab
| 03.12.2019, 13:21 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.12.2019, 13:22 von StockBayer.)(03.12.2019, 12:49)cubanpete schrieb: Immer diese Griechen, natürlich meinte ich Delta-neutral, habs korrigiert. Eine solche Strategie reagiert nicht auf Marktbewegungen sondern nur auf Aenderungen in der Volatilität. Diese Aenderungen hingegen verursachen Veränderungen in der Anzahl der benötigten Optionen um wieder Delta-neutral zu werden, also relativ viel Handel. Das wurde glaube ich im Buch recht gut erklärt, ist schon eine Weile her bei mir...
Ich habe bisher gelernt, dass man im Optionshandel immer ein Risiko ("Grieche"), das man ausschalten möchte, mit einem anderen Risiko bezahlen muss. Das gilt es dann in den Griff bekommen. Klar hätten für mich als Anfänger so marktneutrale Strategien seinen Charme: Einmal aufgesetzt (sh. Iron Condor) und man braucht sich nicht mehr drum kümmern. Das stimmt aber natürlich nicht. Der Teufel steckt in den Griechen und deren Abhängigkeiten (hier Vola und Zeitwertverfall)

Aber es gibt ja auch noch andere Strategien, als diese delta-neutrale Strategien.
Will mir alles mal anschauen und versuchen, daraus Erkenntnisse zu gewinnen.
Ich denke z.B. dass ich relativ gut darin bin, abzuschätzen wohin ein Wert gehen wird, aber leider nicht wann dies geschehen wird. So sind dann also Long Calls und Long Puts nichts für mich, weil ich da zu stark dem Thetarisiko ausgesetzt bin. Die Zeit arbeitet hier gegen mich, obwohl ich mit meiner generellen Marktmeinung vielleicht so gar richtig lag. Da sind Verticals wohl besser, allerdings gibts halt auch hier Nachteile...
Das ist schon mal eine Erkenntnis die ich gewonnen hab

Jetzt muss ich einfach weiter nachdenken, welche Optionen bzw. welche Griechen ich brauche und wie ich diese einsetze...