OKay ist diese Saison, passt trotzdem hier rein.
Über diese Selbsteinwechselung wird man auch noch in hunderten von Jahren sprechen
https://www.n-tv.de/sport/fussball/Sag-d...35686.html
Der Hennes und der mit der ewig gleelichen Frisur - 100 Jahre Weisweiler
Die harte Hand der Führung übernahm Weisweiler gleich mit, als er später Herberger beerbte. Bundesliga-Coach Uwe Klimaschefski wusste da eine spezielle Geschichte zu erzählen: "Ein fantastischer Trainer, aber als Mensch unberechenbar. Wenn der dich nicht mochte, aus welchem Grund auch immer, dann hat er dich fertiggemacht. Gyula Lorant, einer aus der ungarischen Wundermannschaft von 1954 und später ein Weltklassetrainer, wagte es einmal, Hennes an der Taktiktafel zu korrigieren. Weisweiler hat Lorant daraufhin durch die Prüfung fallen lassen."
"Sag dem Alten, er kann mich mal!"
Zu Günter Netzer hätte der Weisweiler bekanntermaßen eine regelrechte Hassliebe gehabt, meint Kleff: "Wenn der Günter mal wieder seine Zerrung hatte, gab es verschiedene Versionen Weisweilers. ›Weißte was, fahr zwei Wochen nach Gran Canaria‹ hieß es, wenn Hennes den erneuten Versuch machte, ohne ihn auszukommen. Kaum dass der Günter weg war, da hat der Weisweiler uns heiß gemacht, als ginge es um alles. Wenn er aber den Netzer nötig hatte, hat er alles versucht, um den wieder gesundzusprechen." Weisweilers Lieblingsspieler Berti Vogts musste häufig zwischen ihm und Günter Netzer vermitteln. Das lief dann ungefähr folgendermaßen ab. Weisweiler: "Sagen Sie dem Langen, er spielt nicht!" Wenige Minuten später kam Vogts von Netzer zurück und übermittelte dem Trainer: "Sag dem Alten, er kann mich mal!"
Irgendwann im Jahr 1972 ging es dann mit den beiden nicht mehr weiter, wie Netzer in seiner ganz eigenen, immer sehr höflichen Art sagte: "Weisweiler ist der beste Trainer, den man sich wünschen kann. Aber wir kommen immer wieder an den Punkt, wo ein Arrangement nicht mehr möglich ist." Und so kam es am Ende der Spielzeit 1972/73 zum finalen und unvergesslichen Höhepunkt zwischen den beiden, als Netzer sich im Pokalfinale gegen den 1. FC Köln erst selbst einwechselte und dann auch noch das entscheidende Tor ins Netz der Kölner hämmerte.
Über diese Selbsteinwechselung wird man auch noch in hunderten von Jahren sprechen

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Der Hennes und der mit der ewig gleelichen Frisur - 100 Jahre Weisweiler

Die harte Hand der Führung übernahm Weisweiler gleich mit, als er später Herberger beerbte. Bundesliga-Coach Uwe Klimaschefski wusste da eine spezielle Geschichte zu erzählen: "Ein fantastischer Trainer, aber als Mensch unberechenbar. Wenn der dich nicht mochte, aus welchem Grund auch immer, dann hat er dich fertiggemacht. Gyula Lorant, einer aus der ungarischen Wundermannschaft von 1954 und später ein Weltklassetrainer, wagte es einmal, Hennes an der Taktiktafel zu korrigieren. Weisweiler hat Lorant daraufhin durch die Prüfung fallen lassen."
"Sag dem Alten, er kann mich mal!"
Zu Günter Netzer hätte der Weisweiler bekanntermaßen eine regelrechte Hassliebe gehabt, meint Kleff: "Wenn der Günter mal wieder seine Zerrung hatte, gab es verschiedene Versionen Weisweilers. ›Weißte was, fahr zwei Wochen nach Gran Canaria‹ hieß es, wenn Hennes den erneuten Versuch machte, ohne ihn auszukommen. Kaum dass der Günter weg war, da hat der Weisweiler uns heiß gemacht, als ginge es um alles. Wenn er aber den Netzer nötig hatte, hat er alles versucht, um den wieder gesundzusprechen." Weisweilers Lieblingsspieler Berti Vogts musste häufig zwischen ihm und Günter Netzer vermitteln. Das lief dann ungefähr folgendermaßen ab. Weisweiler: "Sagen Sie dem Langen, er spielt nicht!" Wenige Minuten später kam Vogts von Netzer zurück und übermittelte dem Trainer: "Sag dem Alten, er kann mich mal!"
Irgendwann im Jahr 1972 ging es dann mit den beiden nicht mehr weiter, wie Netzer in seiner ganz eigenen, immer sehr höflichen Art sagte: "Weisweiler ist der beste Trainer, den man sich wünschen kann. Aber wir kommen immer wieder an den Punkt, wo ein Arrangement nicht mehr möglich ist." Und so kam es am Ende der Spielzeit 1972/73 zum finalen und unvergesslichen Höhepunkt zwischen den beiden, als Netzer sich im Pokalfinale gegen den 1. FC Köln erst selbst einwechselte und dann auch noch das entscheidende Tor ins Netz der Kölner hämmerte.