
RE: Bitcoin
| 11.12.2019, 23:19 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.12.2019, 23:20 von SimpleSwing.)
Oder, um das ganze System mal extrem zu vereinfachen:
Fall 1: Bitcoin wird technisch hinfällig (Bug oder ähnliches) ---> Bitcoin Preis fällt gegen Null
Fall 2: Bitcoin bleibt technisch stabil, dann:
Angebot an neuen Bitcoins ist vorbestimmt bis 2140
Alle 4 Jahre Halbierung der Ausschüttung von neuen Bitcoins durch Mining
Damit ist bei einer einfachen Preisermittlung durch Angebot und Nachfrage die Angebotseite bekannt.
Auf der Nachfrageseite gilt damit:
Bei einem Angebot, dass sich alle 4 Jahre halbiert muss sich die Nachfrage nach neuen Bitcoins alle 4 Jahre halbieren, denn sonst führt der Nachfrageüberschuß zu erhöhten Preisen.
Wenn man sich das mal überlegt und dann die Marktkapitalisierung des Bitcoin bei 21 Millionen fixiertem Angebot (wobei verlorene und "verbrannte" Bitcoins nicht einberechnet sind) anschaut und zusätzlich einfach mal die (politisch) emotionale Betrachtung des Bitcoin beiseite lässt, dann bleibt einem als Trader/Investor bei Berücksichtigung des Risikos von "Fall 1" gar nichts anderes übrig als sich einen "verhältnismäßigen" Anteil von Bitcoin "als Hedge" ins Portfolio zu legen.
Wer seinem Portfolio zB 1% an Bitcoin beimischt, riskiert für den (von mir aus erwarteten Fall 1) nicht viel.
Sollte aber Fall 1 nicht eintreten, dann wird sich derjenige, der 1% des Portfolios in Bitcoin hält garantiert nicht ärgern.
Der Rest ist Emotion, die im Trading/Investment nichts zu suchen hat.
Fall 1: Bitcoin wird technisch hinfällig (Bug oder ähnliches) ---> Bitcoin Preis fällt gegen Null
Fall 2: Bitcoin bleibt technisch stabil, dann:
Angebot an neuen Bitcoins ist vorbestimmt bis 2140
Alle 4 Jahre Halbierung der Ausschüttung von neuen Bitcoins durch Mining
Damit ist bei einer einfachen Preisermittlung durch Angebot und Nachfrage die Angebotseite bekannt.
Auf der Nachfrageseite gilt damit:
Bei einem Angebot, dass sich alle 4 Jahre halbiert muss sich die Nachfrage nach neuen Bitcoins alle 4 Jahre halbieren, denn sonst führt der Nachfrageüberschuß zu erhöhten Preisen.
Wenn man sich das mal überlegt und dann die Marktkapitalisierung des Bitcoin bei 21 Millionen fixiertem Angebot (wobei verlorene und "verbrannte" Bitcoins nicht einberechnet sind) anschaut und zusätzlich einfach mal die (politisch) emotionale Betrachtung des Bitcoin beiseite lässt, dann bleibt einem als Trader/Investor bei Berücksichtigung des Risikos von "Fall 1" gar nichts anderes übrig als sich einen "verhältnismäßigen" Anteil von Bitcoin "als Hedge" ins Portfolio zu legen.
Wer seinem Portfolio zB 1% an Bitcoin beimischt, riskiert für den (von mir aus erwarteten Fall 1) nicht viel.
Sollte aber Fall 1 nicht eintreten, dann wird sich derjenige, der 1% des Portfolios in Bitcoin hält garantiert nicht ärgern.
Der Rest ist Emotion, die im Trading/Investment nichts zu suchen hat.
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Zitat:“In trading you have to be defensive and aggressive at the same time. If you are not aggressive, you are not going to make money, and if you are not defensive, you are not going to keep money.” - Ray Dalio