(15.12.2019, 11:39)Fundamentalist schrieb: Ja das stimmt.![]()
Aber erstens waren Zigarette damals ein relativ seltenes Gut in Europa.
Ich bin mir bei dem derzeitigen Zigarettenbestand gar nicht mehr sicher, ob das nochmal funktionieren würde.
Und zweitens gab es da noch keine Behörde, die unversteuerte Zigaretten kriminalisiert hat.
Wenn man heute steuerfreie Zigaretten bunkern will, hat man nach 400 Stück so seine Probleme damit.
Bei den steuervergünstigten aus weniger kriminalisierenden EU Ländern fängt das Problem dann bei 800 Stück an.
Und weder mit 400, noch mit 800 Zigaretten wirst du sauber durch die Krise kommen. Aber wenn du über diese Anzahl an unversteuerten Zigaretten hinausgehst, passt das Risiko-Chance Verhältnis einfach nicht mehr.
... ausser Du wohnst in der Schweiz wie fast alle Schmuggler. In der Schweiz gilt Schmuggel als einfache Uebertretung die nur mit Geldstrafe geahndet und nicht im Strafregister eingetragen wird. Sind ja schliesslich nur so ein paar dämliche Behörden die unnatürliche Regeln aufstellen was jenseits der Grenze und diesseits der Grenze teurer oder billiger zu sein hat!
Die Busse ist in der Regel so hoch wie die nicht-bezahlte Gebühr, also man zahlt doppelt wenn man erwischt wird (oder man zerstört die Schmuggelware, dann zahlt man nur einmal). Also ein Gewinn/Verlust Verhältnis von 1:1. Schafft man eine Erfolgsquote von mehr als 50% so ist man auf der Gewinnseite.
Ausser Tabakwaren dürften vor allem Alkohol und Fleisch geschmuggelt werden weil dort die Preisdifferenzen gross sind.
Brasilien konsumiert ungefähr 50% geschmuggelte Tabakwaren die zumeist aus Paraguay stammen... Beim Shisha Tabak geht man weltweit sogar von 80% Schmuggelware aus.