(13.12.2019, 14:56)cubanpete schrieb: Für die andere Hälfte sollte man eigentlich heutzutage keine "Wahlkreise" mehr für die Auszählung nutzen; dort sollte einfach die Mehrheit gelten.
Ich verstehe die Aussage gar nicht. Was meinst du mit "Mehrheit"?
Entscheidet die Mehrheit im Listenwahlrecht etwa, wer ganz oben auf der Liste steht?
(13.12.2019, 16:37)jf2 schrieb: Das ist eine weitere Baustelle, insgesamt ist das Thema Wahlsystem komplexer als es auf den ersten Blick scheint. Wir haben hier in DE z.B. das Problem das der Bundestag (durch Überhangmandate die sich aus unserer Version des Verhältniswahlrechts ergeben) immer weiter wächst, wir haben wohl das 2. größte Parlament der Welt. Und kaum ein Politiker im Bundestag hat Bock drauf das Problem mal anzugehen.
Das deutsche System leidet meines Erachtens an "gut gewollt und schlecht gekonnt".

Das Problem mit dem deutschen Wahlrecht ist, dass es so komplex ist, dass es für den Durchschnittswähler - und ich zähle mich da einfach mal dazu - kaum mehr zu überblicken ist, welche Auswirkungen die eigene Stimmabgabe eigentlich hat. Da kann es sein, dass eine Partei weniger Mandate erhält, weil sie mehr Stimmen bekommt.
Das ist absurd und widerspricht jeden Gesunden Menschenverstand Common Sense.
Da könnte man jetzt noch lang und breit drüber diskutieren, belassen wir es bei der Feststellung, dass es genügend Alternativen gibt.