(19.01.2020, 20:26)cubanpete schrieb: Wenn sich Bitcoin durchsetzt so wird es bald mehr künstliche Bitcoin (Buchgeld) als Bitcoin auf der Blockchain geben.
Das ist aber bei BC durchaus verständlich, oder nicht?
cubanpete schrieb:Sollten die Transaktionsgebühren bei Bitcoin höher werden als bei Banken so wird Bitcoin wohl nur noch für illegale Geschäfte direkt benutzt.
Du vergisst den Handel zwischen den Banken. Der wird natürlich weitergehen.
(19.01.2020, 23:56)Bitcoin-Investor schrieb: Ab 2140 würde ich dann gerne nochmal drüber diskutieren, ich fürchte nur, ich schaffe es nicht bis dahin.
Das ist gewissermaßen auch ein "Nach mir die Sintflut"-Statement.

(20.01.2020, 01:29)Bitcoin-Investor schrieb: Dann verlange ich die Übertragung von deren Bitcoinwallet auf mein Bitcoinwallet und kaufe mit meinem Bitcoinwallet in einem Bitcoin Only Cafe was für meine Bitcoin.
Du hast dann aber ein großes Problem:
Das Cafe müsste dazu in Kauf nehmen, dass die Bezahlung erst sehr viel später eintrifft, weshalb der Besitzer sehr bald ebenfalls die Bank-Gutscheine auf Bitcoin-Basis verlangen wird.
Bitcoin-Investor schrieb:Wer Bitcoin annimt, der will sie auf der Blockchain und nicht auf nem Bankauszug.
Das stimmt nicht. Solange du persönlich überzeugt bist, dass du das Guthaben von 50 Bitcoin auch wirklich in 50 Bitcoin wechseln könntest, gehst du beruhigt schlafen. Wenn dein Nachbar ebenfalls daran glaubt, dann kannst du ohne jeden Rückgriff auf Bitcoin mit dem Bankguthaben handeln usw.
Wobei es irrelevant ist, ob das wirklich ein Bankkonto ist oder einfach ein Konto beim großen Internetriesen.
Das Problem tritt erst in dem Augenblick ein, indem du ernsthafte Zweifel bekommst. Stichwort: "Bankfeiertag".

Die einzige Möglichkeit, das zu umgehen, wäre eine Art Zweit-Kryptowährung, um
Bitcoin-Investor schrieb:Und jetzt?
Das System funktioniert, solange ihr beide der Bank vertraut. Wenn du mit maximalen Misstrauen daran gehst, dann sprengst du dieses System.
(20.01.2020, 11:30)Exchange Vision schrieb: Die Händler zocken sich hier noch viel härter ab, gibt keine Regeln und draufschauen tut auch keiner.
Oh, das wird sich sehr bald ändern. Wie ich ja schon in einem Posting geschrieben habe.
Exchange Vision schrieb:Für uns in der westlichen Welt gibts keinerlei Gründe dafür, dass eine dezentrale Währung jemals Mainstream wird.
Da widerspreche ich dir klar:
Es gibt gute Gründe, solange mit der Währungspolitik zugleich sonstige Politik (Wirtschafts- oder Außenpolitik, Wahlkampf usw.) getrieben wird, wie es im derzeitigen System teilweise der Fall ist.
Man mag jetzt darüber philosophieren, ob das Zentralbanksystem unserer Zeit nicht mehr Nutzen als Schaden bringt, aber es gibt zweifellos Individuen, die durch dieses System mehr geschädigt werden.
Exchange Vision schrieb:5. Die BTC Maximalisten - Phantasie, dass Crypto eine "faire", unabhängige und dezentrale Alternative zu Zentralbankgeld wäre, ist schlichtweg eine Luftnummer. Die Chain wird von ein paar Konzernen beeinflusst, die allesamt in China sitzen...denk mal drüber nach.
Ohne mich jetzt da reinsteigern zu wollen, aber: Bitcoin war der erste Versuch einer Umsetzung. Aus den öko-sozialen und techn. Problemen kann die nächste Generation lernen.