
RE: Atze´s Tüftlerecke
| 23.01.2020, 16:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.01.2020, 17:02 von saphir.)(23.01.2020, 06:57)Boy Plunger schrieb: hat hier mal jemand eine analyse von aktienrückkäufen gemacht?Der hat das aus verschiedenen Perspektiven durchgerechnet (mehrere Artikel):
danke.
Zitat:https://aswathdamodaran.blogspot.com/search?q=Buyback
Fazit so ungefähr: Wenn der Markt das Bargeld welches zum Rückkauf verwendet wird, wertneutral bewertet ändert sich gar nichts am Aktienkurs. Geht der Markt von einer geringen Kapitalrendite des Unternehmens aus (z.B. bei einem reifen Unternehmen), wird es eher eine gute als eine schlechte Nachricht sein. Bei wachstumsstarken Werten wird der Investitionsausfall negativ bewertet werden, da der Markt zuvor dem Bargeld eine hohe Kapitalrendite erwartet hat. Erhöht sich die Schuldenquote durch die Rückkäufe hängt es von den Kapitalkosten ab, die durch die Rückkäufe entstehen.
Soweit hab ich das zumindest verstanden. Soweit ich mich erinnere konnte Colgate mit den schuldenfinanzierten Rückkäufen schlechte News mit einem Investment mehr als kompensieren. Irgendwann setze aber in der Aktienkursentwicklung eine längere Korrektur ein. Also scheint es dann letztlich doch an den Kriterien von Damadoran abzuhängen, das gilt aber wohl vor allem langfristig.
Aber du wolltest wohl eher gesamtmarkttechnisch wissen

__________________
Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündet werden.