(19.02.2020, 20:05)Fra Diabolo schrieb: Respekt!An die langen Kanten muss man sich meiner Meinung nach heranrobben. So aus dem Stehgreif hätte ich die nie drauf gehabt. 20 Km gehen immer, aber nördlich von 25 wurde es zum Teil bitter
Ja, jeder findet seinen eigenen Weg.
Bei mir war es so, dass ich mit tendenziell eher weniger Umfang, dafür aber guter Trainingsqualität am besten gefahren bin. Ich war nie besonders grundschnell, aber sehr tempohart. Tendenziell habe ich auch öfter Ruhetage gemacht als meine Peers (dafür auch öfter 2x gelaufen).
Heute finde ich es spannend, meine Möglichkeiten mit moderatem Training (trotz fortschreitendem Alter) optimal auszuschöpfen. Über einen Marathon habe ich tatsächlich nachgedacht... bin aber etwas hin- und hergerissen, nachdem ein langer Lauf am Wochenende doch mehr reingezogen hat als ich dachte. Vllt lieber erstmal einen HM, den dafür flott. Hmmm.

Ein Halbmarathon ist sicher eine gute Sache. Dann hast du eine Idee, in welche Richtung es aktuell bei einem Marathon überhaupt gehen könnte. Ehrlich gesagt, ist ein Halber eh der schönere Wettkampf. Die kürzeren Distanzen sind nichts als Tempoknüppelei und wenn es im Wettkampf über die 35 bis 40 Km hinausgeht führt man in der Regel andere Kämpfe. Nur beim Halbmarathon hatte ich häufiger mal das Gefühl, dass die Nummer vom Anfang bis zum Ende wirklich rund lief.