(13.12.2018, 10:45)fahri schrieb: Natürlich bin ich im Einzelnen nicht so tief in den US-Unternehmen drin, ich
denke aber das jeder verantwortungsbewusste CFO sich auch bereits seit Monaten/Jahren
Gedanken macht, wie er mit einer Zinserhöhung zurecht kommt, die kommt ja nicht "plötzlich".
Hier kann man ja auch einiges über die Laufzeiten regeln, bis hin zu Projekten die bereits
mit niedrigen Zinsen durchfinanziert worden sind. Ich habe vor ein paar Wochen eine Grafik
gesehen aus der hervorging, das die Laufzeiten der Verbindlichkeiten im US-Raum sich in der Regel
deutlich verlängert haben gegenüber der Jahrtausendwende.
Nichtsdestotrotz habe ich dann eben bei meinen Werten auch schon geschaut wer eine exorbitant
hohe Verschuldung zurzeit hat. Kleine Empfehlung am Rande AOS, die haben bspw. keine
bzw. keine nennenswerten Schulden - alle Investitionen werden aus dem Cashflow bestritten,
das ist schon eine Ausnahme aber fühlt sich dann in solchen Zeiten auch nicht so schlecht an.....
Das war mir auch aufgefallen, dass einige Unternehmen extrem langlaufende Anleihen aufgelegt hatten, war ja auch sinnvoll. Und ich hoffe viele Unternehmen haben vorgesorgt.
Aktuell steigen mal wieder die "Junk"-Bonds etwas:
![[Bild: fredgraph.png?g=mpzb]](https://fred.stlouisfed.org/graph/fredgraph.png?g=mpzb)
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Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündet werden.