(05.05.2020, 08:45)Ste Fan schrieb: Das ist korrekt. Allerdings ist zu bedenken dass Australien zu den Top 5 Laendern gehoert was z.B. die Gehaelter von Pflegepersonal angeht. Will meinen obwohl dort z.B. Krankenschwestern weitaus bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen haben sind die Kosten des Systems nicht hoeher. "Facharbeitermangel" an Pflegepersonal ist dort kein elementares Problem, der allg. Service ist angenehmer...
Alle anderen Gedanken waeren diskutabel - es gibt andere Systeme zwecks Vergleich - wuerden aber in D am politischen Willen bzw. der polit. Kompetenz scheitern.
Soll das Gesundheitssytem nicht gewinnmaximierend sein dann waere es wohl gemeinnuetzig.
So vorteilhaft die staatliche Vorsorge theoretisch auch erscheinen mag: Deutschland gehoert jedoch leider nicht (mehr) zu den Laendern bei denen staatliche Organe "gemeinnuetzig" mit "kostendeckend, effizient sowie kundenorientiert" in Einklang bringen koennen.
Die Variante "gemeinnuetzig" mit in Folge noch schlechterem Kosten/Nutzen-Faktor waere also keine Unmoeglichkeit
Da sieht man, dass das ganze immer viele Seiten hat. Ich hab letztens mit einer Krankenschwester gesprochen, angestellt in einer der Asklepios-Kliniken. Die wechselt im Haus zwischen 2 Bereichen, einmal in der Dialyse Abteilung als entspannten Job und einmal im Krankenhausbetrieb, quasi unter Volldampf den ganzen Tag. So geht es ganz gut, die Gehaltseinbußen sind aber auch schon groß.
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