
RE: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten
| 14.05.2020, 15:17 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.05.2020, 15:17 von saphir.)
Ah, Keynes so aktuell wie lange nicht:
Zitat:Scholz: Steuereinnahmen dieses Jahr 100 Milliarden Euro niedriger als erwartet
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- AKTUALISIERT AM 14.05.2020
Auf die neue Steuerschätzung reagieren Lars Feld und Marcel Fratzscher ungewohnt einmütig. Die beiden Ökonomen warnen vor Versuchen, mit Ausgabenkürzungen oder Steuererhöhungen die fehlenden Einnahmen ausgleichen zu wollen. „Der Staat sollte der Krise nicht hinterher sparen, sondern jetzt expansive fiskalpolitische Impulse setzen“, sagte der Vorsitzende des Wirtschafts-Sachverständigenrats der F.A.Z. Die Konsolidierung sollte erst einsetzen, wenn die Corona-Pandemie vorbei sei und die Wirtschaft wieder robust wachse. „Ich rechne nicht vor 2022 damit“, berichtete Feld.
Sein Kollege vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) konstatierte kühl, die Staatsschulden stiegen in diesem Jahr so stark wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr. „Auch wenn es sich paradox anhört: Nur durch Staatsausgaben kann der wirtschaftliche Schaden für Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer begrenzt und ein Neustart der Wirtschaft gewährleistet werden“, sagte DIW-Präsident Fratzscher der F.A.Z.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/s...69454.html
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