
RE: Steinhoff
| 28.06.2020, 17:23 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.06.2020, 17:24 von wasserlaeufer.)
Neuer Hoffnungsschimmer:
Spannend wird es dann nächsten Dienstag, wenn die zuvor verschobenen Zahlen des Geschäftsjahres 2019 endlich bekannt gegeben werden.
Wie lange noch wird sich der Kurs auf dem derzeitigen "Insolvenzniveau" von ca. 0,05 EUR halten können?
Zitat:28.06.2020 - Steinhoff International Holdings NV (ISIN: NL0011375019) konnte letzte Woche mit operativen Meldungen von zwei Tochtergesellschaften punkten. Der Aktienkurs reagierte nicht - kein Wunder über allen Entwicklungen an der operativen Front schwebt - neben der strauchelnden Conforama-Beteiligung - das Risiko riesiger Entschädigungszahlungen an Aktionäre und Anleihegläubiger wegen der Bilanzmanipulationen des alten Managements. Hierzu gab es in letzter Zeit wenig Neues: Das Deutsche Musterverfahren war seit vielen Wochen ruhend gestellt wegen laufender Vergleichsverhandlungen, in den Niederlanden gab es ein zeitlich befristetes Moratorium für weitere Klagen, damit sich die Gruppe zuerst stabilisieren kann, aus den USA auch wenig Neues von den laufenden Klagen. In dieses Umfeld kommt nun eine Meldung aus Südafrika. Dem ursprünglichen "Kernland" der Steinhoff-Gruppe. Hier hatten neben staatlichen Pensionsfonds auch viele Privatanleger den Zahlen vertraut und Steinhoff Aktien und Anleihen gekauft. Und da gab es jetzt einhttps://www.nebenwerte-magazin.com/sdax-...management
AUFSEHENERREGENDES URTEIL - Steinhoff muss nicht zahlen
Bloomberg berichtete Freitag über einen Prozess vor dem Obersten Gerichtshof Südafrikas gegen die Steinhoff International Holdings NV - einer von vielen angestrengten, der mit einer überraschenden Entscheidung endete: Das Gericht wieß die Sammelklage lokaler Investoren ab. Aufschub für Steinhoff. Verbessert die Verhandlungsposition für Vergleichsverhandlungen. Die niederländische Anwaltsfirma BarantsRants NV vertrat stellvertretend einen südafrikanischen Pensionär, der über Jahre insgesamt rund 4.300,00 EUR in Steinhoff-Papiere investiert hatte. Dieser Entscheid wurde begleitet von folgenden Worten des Richters am Obersten Gerichtshof David Unterhalter: “I am aware that this conclusion will disappoint the expectations of Steinhoff shareholders that the law must be able to compensate them for their losses,” Für die Pflichtverletzungen sei das alte Management und DeLoitte als ehemaliger Wirtschaftsprüfer haftbar zu machen. -
Spannend wird es dann nächsten Dienstag, wenn die zuvor verschobenen Zahlen des Geschäftsjahres 2019 endlich bekannt gegeben werden.
Wie lange noch wird sich der Kurs auf dem derzeitigen "Insolvenzniveau" von ca. 0,05 EUR halten können?