
RE: wie soll ein 18 Jähriger anlegen ?
| 26.08.2020, 08:53 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.08.2020, 08:56 von Ste Fan.)(26.08.2020, 08:22)fahri schrieb: Ist das nicht genau das alte Lied - warum sollte dem Trader möglich sein einen Crash evtl. nicht voll mitzunehmen - weil er ihn erkennt ?
Soweit mir bekannt, lebt er ja genau von massiven Bewegungen des Marktes, je seitwärtiger, desto schlechter für ihn um es mal
auf den Punkt zu bringen, oder ?
Hier soll Markttiming an sich dann aber wieder besser funktionieren ?
Natürlich hat ein Mensch, der 50 Jahre Zeit zum ansparen hat durch diese 50 Jahre einen Zeitvorteil, insbesondere wenn er
auf ETF`s geht - das beweisen die Zahlen doch, schau dir das durchschnittliche CAGR der einzelnen Iindizes doch an, wenn du einen
findest wo das nicht der Fall war gib mal Bescheid. Er kann auch X Jahre Seitwärtsbewegungen oder sogar Abwärtsbewegungen viel
besser kompensieren als jemand der erst dann merkt das die vergangenen 10 Jahre alles sind, nur keine Blaupause für ein erfolgreiches
Bestehen an der Börse über > 25 Jahre.
Du hast da was falsch verstanden...Ich habe weder was empfohlen noch irgendeine Strategie beworben, sondern schlichtweg ueber einige Basics gesprochen...der Compounding Effekt ist bekannt, dass geringer DD vorteilhaft ist ebenfalls, und dass bei Langzeitinvestoren derjenige im Vorteil ist der das Geld im Unternehmen laesst anstelle es zu entnehmen und nach Besteuerung wieder re-investiert sollte eigentlich Common Sense sein.
Was jmd letzten Endes macht ist eine individuelle Entscheidung die allerdings im Idealfall qualifiziert getroffen werden sollte...und nicht weil irgendjmd mal erklaert hat es geht nur so und nicht anders...
Btw..Boerse ist auch nicht anders wie der Rest des Lebens, auch 80-90% der Gruender fallen mit dem ersten Unternehmen auf die Nase und nur wenige haben Erfolg. Ist dies ein Grund von vorneweg nur das Mittelfeld als Vorbild zu nehmen?
