
RE: wie soll ein 18 Jähriger anlegen ?
| 26.08.2020, 18:38 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.08.2020, 18:39 von Golvellius.)(26.08.2020, 13:26)Ste Fan schrieb:
Du hast deine Vorschlage bzgl. Dividenden oder das 'Warum" nicht argumentativ belegt, somit ist davon auszugehen dass du das Attribut "Niedrige Dividendenrendite, dafür gute Steigerungsrate" bei deinem Beispiel nicht aus Versehen geschrieben hast. Warum du diese niedrige, aber steigende Dividende bevorzugen wuerdest hast du nicht erlautert.
Dividenden sollten vermieden werden da steuerlicher Nachteil in der Ansparzeit war der Inhalt meiner Aussage...
Die Dividendeninformation für Xylem hätte ich auch genauso gut weglassen können, weil vermutlich kein Mensch diese Aktie wegen ihrer Dividende kauft. Die Rendite ist dort so niedrig, dass auch der steuerliche Verlust vermutlich kaum ins Gewicht fällt. Dass Dividenden schlecht sind wenn man den Cashflow nicht benötigt ist klar. Dennoch würde ich einen Fast Grower (was auf Xylem übrigens nicht voll zutrifft mMn), wenn ich ihn aus unterschiedlichen Gründen gerne haben will, nicht deswegen ignorieren weil er eine Dividende zahlt.
(26.08.2020, 13:26)Ste Fan schrieb: Dein erster Punkt war:
"der Zeitvorteil, den man mit 18 hat, überwiegt sämtliche potentiellen Trading-Gewinne bei weitem. Trading kann man ja gerne machen, ich würde allerdings erst dann damit anfangen wenn ich ein riesiges Kapitalpolster habe, das idealerweise über Dividenden auch noch Cashflow generiert. D.h.: einem 18jähringen würde ich empfehlen.....
Deiner Erlaeuterung fehlt ein bisschen der Bezug zu diesem Satz, oder nicht?
Welcher Zeitvorteil und warum hat der Trader/aktive Investor diesen nicht, bzw auf welche Art ueberwiegt dieser alle potentiellen (bedeutet alle moeglichen) Tradinggewinne? Wirklich alle potentiellen? Wo nimmst du die Ueberzeugung her?
Parties verpassen? Ob es wirklich einfacher ist als Investor "die richtigen" Aktien auszuwaehlen welche auf den Parties der kommenden 20 Jahren Freude bereiten waere wohl Thema fuer einen eigenen Tread
Gerade wenn man jung ist koennte man hoeheres Risiko fahren - dies gilt auch fuer Selbstaendigkeit - weil man noch die Zeit hat sich von einem evt. Misserfolg zu erholen und von der Erfahrung zu profitieren....im Alter sollte man vom Gas gehen....
Vorweg: auch wenn der Ton in meinem anderen Beitrag möglicherweise etwas passiv aggressiv war, geht es mir nicht darum, koste es was es wolle RECHT zu haben.
Deswegen weiß ich jetzt auch gerade nicht so richtig, was ich dazu noch schreiben soll.
Wenn ich es richtig verstehe, dann sagst du Folgendes:
Wenn man mehrere Jahrzehnte Zeit hat, dann ist der Trader gegenüber dem B&H-Investor im Vorteil, weil er flexibler auf eventuelle Markteinbrüche reagieren kann und man gleichzeitig den Faktor Zeit in seine Tradingaktivitäten mit dem gleichen Gewicht einrechnen kann wie in das Halten von Aktien, die der Investor mit Fokus auf Wachstum ausgewählt hat?
Ich denke dass das ziemlich falsch ist, und begründet habe ich das in meinem letzten Beitrag.
Wenn dich das nicht überzeugt, kein Problem. Viel mehr kann ich allerdings nicht dazu sagen und würde vorschlagen dass wir es dann dabei belassen.