
RE: Auf welche Börsenexperten sollte man hören?
| 02.11.2020, 13:00 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.11.2020, 13:05 von Ste Fan.)(02.11.2020, 12:06)Lancelot schrieb: Das ist unterschiedlich. In manchen Dingen in ich grenzwertig Sozialist, in manchen Dingen Turbo Kapitalist und in manchen Dingen sogar "Patriot".
Einfaches Beispiel:
- ich denke Angela Merkel hat aus technologischer und Riskmanagement Sicht das einzig Vernünftige getan, als sie unsere maroden AKWs hat abschalten lassen.
- ich denke es ist aber ein Riesenfehler der Bundesregierung deshalb auch die Forschung rund um Kernspaltung (neue Reaktortypen, Bestrahlung von Müll etc) nicht stärker zu förder
und so ist es bei fast allem. ICh fühle mich von politischen Strömungen eher schlecht repräsentiert. Du wirst ähnliche Amokläufe von mir über Volker Pipsters populistischen Nonsense hören.
Ich habe wenig Geduld mit Betrügern , Rattenfängern und Menschen die altklug komplexe Dinge so vereinfachen, dass sie in ihre politische Weltsicht passen. Ich denke solche Menschen sind ein größerers Problem für das Vorankommen dieser Welt als Berufspolitiker. Stammtisch 2.0.
Schiesst du bei der Wahl deiner Rhetorik nicht manchmal geringfuegig ueber das Ziel hinaus?
Welche Meinung du zu Themen hast steht dir vollkommen frei, ein entscheidender Punkt ist jedoch mmn ob die Umsetzung deiner Zukunftsvisionen Transferleistungen (z.B. Steuern und somit Lebensarbeitszeit) meinerseits erfordern oder nicht - weisst ja selbst - das waere wenn andere zur Finanzierung deiner "Visionen" in Wissenschaft und Gesellschaft ungefragt beitragen muessen

Zum Thema Krall...du kannst ihn moegen oder nicht, selbst persoenlich vom Umverteilungsstaat/Staatsausgaben profitieren oder nicht, aber:
Zitat:Der Typ ist grenzwertig behindert. Ehrlich jetzt.ist wohl schon unter Stammtisch 2.0 was Diskussionsniveau angeht...braucht es diese Polemik?
Ich denke uebrigens dass fuer das Vorankommen der Menschheit eher die Menschen ein Problem sind welche
a. anderen aus Prinzip oder Rechthaberei ihre Meinungen aufzwingen wollen, und
b. dermassen komplexe Probleme/Organisationen erst schaffen mit der Folge dass der Aufwand zu deren Loesung/Unterhalt mehr Wohlstand kostet als generiert. Verwaltungen (oder Politik allg) z.B. entwickeln oft eine Eigenleben bis zum Erreichen eines Tipping-Points ab dem zusaetzliche (unnoetige) Level von Komplexitaet und somit Kosten geschaffen werden die es ohne sie schlichtweg nicht gaebe (siehe auch die Arbeiten von z.B. J. Tainter oder J. Diamond)

PS alles meine persoenliche Meinung und dass Thema hier heisst "Auf welche Börsenexperten sollte man hören"
