(12.11.2020, 09:44)EMEUV schrieb: Wenn das BIP um über 5% zurückgeht, bedeutet dies doch, keine Rentenanpassung und steigende Preise?
Also aus meiner Sicht:
- Rente: es besteht kein sachlogischer Zusammenhang zwischen BIP und Rente. Auch wenn die Rente ja stets als umlagefinanziert dargestellt wird: Die Rentenhöhe ist eine frei geschossene politisch bestimmte Größe. Wir alten werden immer mehr. Wir alten sind Wähler. Da hat die Jugend eben Pech gehabt :-(. Was die Umlage nicht hergibt, wird eben durch Steuern aufgefüllt. Es muss doch ersma nur bis zur nächsten Wahl halten. So am Rande: Die Rentenbeiträge sind ca. 7 mal höher als die zur Arbeitslosenversicherung. Die eine Kasse hält dich dafür 30 Jahre über Wasser, die andere bis zu 2 Jahren. Also bei Bedarf.
- Steigende Preise: Der Zusammenhang BIP/Preis liegt für mich nicht auf der Hand. Tonnenweise frisches EZB-Geld hat ja nicht mal zu dramatisch hoher Inflation geführt. Also ich erwarte zu Lebzeiten, bzw. Eurozeiten keine nennenswerten Zinsen mehr (Solange es halt gewollt ist, den Euro zu halten. Gehe davon aus, dass zu viele Euroländer bei steigenden Zinsen die Grätsche machen. Da die verschuldeten Länder lauterschreien als die enteigneten Sparer geht es eben so weiter). Keine Zinsen und flach gehaltene Enteignung/Inflation sprechen gegen stark steigende Preise.
So könnte es ausschauen.
Moin ersma.
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