(19.01.2021, 18:47)TomSchmidt schrieb: Hier scheint es noch ein paar Personen zu geben, die aktiv Aktien handeln, anstatt nur Index-ETFs zu kaufen. Wer das tut, erwartet vermutlich eine Überrendite zum Gesamtmarkt, sonst lohnt der Aufwand nicht. Wäre es trotzdem sinnvoll, einen Teil des Kapitals mittels Buy and Hold in einem ETF zu versenken? Wie ist bei Euch das Verhältnis von aktiver zu passiver Aktienanlage?
Zu mir: Ich habe eine Stockpicking-Methode entwickelt, die in der Vergangenheit gute Ergebnisse erzielt hätte. Aber ob das auch zukünftig so bleibt, ist natürlich unklar. Daher erwäge eine Aufteilung der Anlage zwischen Stockpicking und einem Welt-ETF.
Das ist eine legitime Sichtweise und gleichzeitig nicht meine.
Es kann verschiedene Gründe für ein (aktives) Aktieninvestment geben. Einer kann sein, dass man an die "Überrendite zum Gesamtmarkt" glaubt. Daneben gibt es noch andere.
Persönlich habe ich noch nie einen ETF im Depot gehabt, aber auch noch nie an eine "Überrendite zum Gesamtmarkt" geglaubt.

Demnach wäre mein Verhältnis 100% aktiv?
Mit einem Welt-ETF kann man sicher nichts falsch machen und vielleicht findet später einmal einer den Weg in mein Portfolio.
Schöne Grüße