(06.02.2021, 19:36)Lanco schrieb: Meine Erfahrung sagt mir, dass in der Diskussion nie Konses herrschen wird, weil die Frage ob es reicht nur jeder für sich beantworten kann.
Wenn, wie hier einer schrieb, drei Autos benötigt werden, dann braucht derjenige schon 2-3k im Monat nur dafür. Ich kann damit schon zwei Monate gut leben.
Wäre es jetzt gut, wenn ich dann rate, er soll seine Autos verkaufen? Wäre es anders herum sinnvoll, wenn mir gesagt würde, ohne Auto ist man am Existenzminimum?
Genauso die angeführten 60k. Ich mag Kahneman, aber man muss sich immer die Umstände vergegenwärtigen, die ein Ergebnis zutage fördern.
Eine Untersuchung in einer "Bevölkerung, die eben zwei, drei Autos braucht", bringt sicher nicht 30k als Ergebnis.
Tretet mal von den Zahlen zurück und geht in euch und eure engste Umgebung und überlegt, was für euch einen Sinn ergeben könnte.
Mit der Zeit kommt die Antwort von alleine. ihr müsst nur noch die richtigen Schlüsse ziehen. Erst danach nehmt ihr den Taschenrechner, viele werden ihn dann aber nicht mehr benötigen...
Für mich ist die gewonnene Zeit, die ich selbstbestimmt verbringen kann, ein Hauptgrund, nicht mehr für einen anderen zu arbeiten.
Wie viele schon bemerkt haben, absolute Sicherheit gibt es nicht, relative schon.
Es hängt von der Einstellung ab. Wer Angst hat, häuft oft materielle Dinge an, die ihn eine Zeit lang beruhigen. Von Dauer ist aber nur, wenn ich mein Denken entsprechend ausrichte.
Genauso isses, alles individuell.
So wie ich lebe, passts für andere evtl. nicht, so wie andere leben, würd ich mich unwohl fühlen...

Ein jeder ist seines Glückes Schmied.

In nem Buch stand mal: "Reichtum bedeutet die Überlebensfähigkeit", also das was ich brauche pro Monat muss (mindestens) reinkommen. Am besten das noch durch passive Einkünfte.
Was jemand "braucht" ist halt auch wieder Definitionssache...

Dementsprechend ist der eine mit 2500 netto im Monat "reich", der andere kommt mit 5.000 netto nicht standesgemäß um die Runden.
