
RE: Mobilität im Wandel
| 08.02.2021, 21:17 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.02.2021, 21:44 von boersenkater.)
Hab jetzt mal einen Ingieneur der bei uns in den Stadtwerken arbeitet gefragt was so eine Ladestation kostet.
Wenn man jetzt z.B. 10 Ladepunkte mit 150 kw baut. 40.000 Euro pro Ladepunkt. 100.000 Euro für die Trafostation mit 1500 kw.
Also insgesamt 500.000 Euro. Wobei er bezweifelt das es so Sinn macht, weil er sich kaum vorstellen kann das wirklich 10 Fahrzeuge
gleichzeitig rund um die Uhr die volle Ladung beziehen. Er denkt auch das es wohl am meisten Sinn macht wenn das auf vorhandenen
Parkplätzen von Supermärkten, Discountern usw. gebaut wird. Dann wird aber keiner mit komplett leerem Akku dort hinstehen.
Dadurch verkürzt sich die effektive Ladezeit pro Fahrzeug. Dann steht das Fahrzeug dort wahrscheinlich länger als es geladen wird -
solange wie der Einkauf eben dauert. Von daher wird ein Trafo mit 1500 kw Leistung gar nicht nötig sein. Der kleinere Trafo wäre dann
dementsprechend günstiger. Er denkt auch das es grundsätzlich wenig Sinn macht so viele Ladepunkte an einem Ort zu bauen.
Sinnvoller wäre es eher Ladestationen mit 2-4 Ladepunkten zu realisieren.
Das was im Artikel vom Handelsblatt steht ist für ihn totaler Quatsch. Er denkt das es bei VW sicher auch Ingieneure sind die das richtig
rechnen - aber das vom Vorstand falsch verstanden oder interpretiert wurde.
Die kw-Stunde kostet um die 30 Cent - da bleiben beim Stromversorger 1-2 Cent Gewinn hängen. Rest sind Abgaben, Steuern, Netzentgelte,
Kosten. Klar haut der Ladepunkt-Betreiber nochmal was ordentlich drauf - hat aber auch Steuern, Abgaben, Kosten. Wartungskosten
kommen auch noch hinzu. Wenn das Angebot und die Konkurrenz steigt dann werden die heute überhöhten kw-Preise auch wieder sinken.
Grundsätzlich denkt er aber das die Auslastung solcher Ladepunkte zu niedrig ist als das es sich lohnt so viele an einer Station zu bauen.
2-3 Ladepunkte an einer Station und dafür mehr Stationen über die Stadt verteilt machen da mehr Sinn. Wenn die Kosten wie im Artikel
gesagt bei umgerechnet 500.000 Euro pro Ladepunkt liegen würde sich das nie rechnen.
Wenn man jetzt z.B. 10 Ladepunkte mit 150 kw baut. 40.000 Euro pro Ladepunkt. 100.000 Euro für die Trafostation mit 1500 kw.
Also insgesamt 500.000 Euro. Wobei er bezweifelt das es so Sinn macht, weil er sich kaum vorstellen kann das wirklich 10 Fahrzeuge
gleichzeitig rund um die Uhr die volle Ladung beziehen. Er denkt auch das es wohl am meisten Sinn macht wenn das auf vorhandenen
Parkplätzen von Supermärkten, Discountern usw. gebaut wird. Dann wird aber keiner mit komplett leerem Akku dort hinstehen.
Dadurch verkürzt sich die effektive Ladezeit pro Fahrzeug. Dann steht das Fahrzeug dort wahrscheinlich länger als es geladen wird -
solange wie der Einkauf eben dauert. Von daher wird ein Trafo mit 1500 kw Leistung gar nicht nötig sein. Der kleinere Trafo wäre dann
dementsprechend günstiger. Er denkt auch das es grundsätzlich wenig Sinn macht so viele Ladepunkte an einem Ort zu bauen.
Sinnvoller wäre es eher Ladestationen mit 2-4 Ladepunkten zu realisieren.
Das was im Artikel vom Handelsblatt steht ist für ihn totaler Quatsch. Er denkt das es bei VW sicher auch Ingieneure sind die das richtig
rechnen - aber das vom Vorstand falsch verstanden oder interpretiert wurde.
Die kw-Stunde kostet um die 30 Cent - da bleiben beim Stromversorger 1-2 Cent Gewinn hängen. Rest sind Abgaben, Steuern, Netzentgelte,
Kosten. Klar haut der Ladepunkt-Betreiber nochmal was ordentlich drauf - hat aber auch Steuern, Abgaben, Kosten. Wartungskosten
kommen auch noch hinzu. Wenn das Angebot und die Konkurrenz steigt dann werden die heute überhöhten kw-Preise auch wieder sinken.
Grundsätzlich denkt er aber das die Auslastung solcher Ladepunkte zu niedrig ist als das es sich lohnt so viele an einer Station zu bauen.
2-3 Ladepunkte an einer Station und dafür mehr Stationen über die Stadt verteilt machen da mehr Sinn. Wenn die Kosten wie im Artikel
gesagt bei umgerechnet 500.000 Euro pro Ladepunkt liegen würde sich das nie rechnen.
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