
RE: Bitcoin
| 13.02.2021, 20:25 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.02.2021, 20:26 von boersenkater.)(13.02.2021, 12:40)switch schrieb: Ich denke aber auch, dass Bitcoin kein so großes Umweltproblem ist, wie manche es dazustellen versuchen.
Elon Musk:
Warum Teslas Investition in Bitcoin keine gute Idee ist
Tesla hat massiv Bitcoin gekauft und so den Kurs der Kryptowährung nach oben getrieben. Das widerspricht Elon Musks Engagement für den Klimaschutz.
Eine Analyse von Werner Pluta veröffentlicht am 10. Februar 2021
Doch mit dieser Transaktion konterkariert Musk sein gesamtes Engagement für den Klimaschutz. Denn anders als die Umweltbilanz von Elektroautos ist die Umweltbilanz von Bitcoin unstrittig - und sie ist katastrophal.
.....Mining erfordert Rechenkapazität
Das hat mit der Funktionsweise der digitalen Währung zu tun: Um ein Double Spending, also Kopieren und mehrfaches Verwenden der Bitcoins zu verhindern, sind aufwendige Rechenoperationen erforderlich. Das gilt auch für das Erzeugen der Bitcoin, Mining oder Schürfen genannt.
Und natürlich gilt das auch für Transaktionen, die mit der digitalen Währung abgewickelt werden. Für eine einzige Bitcoin-Transaktion werden laut der Datenbank Statista im Schnitt 741 Kilowattstunden benötigt. Zum Vergleich: 100.000 Bezahlvorgänge mit einer Visa-Karte benötigen 149 Kilowattstunden
Stromverbrauch von Norwegen
Laut dem Bitcoin Electricity Consumption Index der Universität Cambridge liegt der Energieaufwand für Bitcoin derzeit bei rund 120 Terawattstunden im Jahr. Das entspreche dem Stromverbrauch von Norwegen, sagte Ulrich Gallersdörfer dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Dabei sind die anderen Kryptowährungen noch nicht eingerechnet, die laut dem Münchener Informatiker und Blockchain-Experten "zusammengenommen etwa halb so viel Strom verbrauchen wie das Bitcoin-Netzwerk selbst."
Ist grünes Mining sinnvoll?
Dort wird Strom aber noch häufig durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern gewonnen. Zwar wollen einige Schürfer auf grünen Strom umstellen. Was aber auch keine Lösung ist, wie Gallersdörfer erklärt: "Aber dabei muss man auch den Verdrängungseffekt bedenken. Das Angebot an erneuerbaren Energien ist beschränkt. Es hilft niemandem, wenn eine Bitcoin-Farm den Strom aus einem Wasserkraftwerk nutzt und das benachbarte Dorf dafür mehr Kohlestrom verbraucht."
......Der Akku des Tesla Model 3 in der Variante Long Range hat eine Kapazität von 75 Kilowattstunden. Die Bezahlung des Autos entspricht also knapp zehn vollen Akkuladungen. Nach dem Zyklus der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) schaffen die Long-Range-Teslas mit einer Akkuladung etwa 500 Kilometer.
Eine Bezahlung mit Bitcoin entspricht also einer Fahrstrecke von etwa 5.000 Kilometern. Von Hamburg nach Rom etwa sind es knapp 1.700 Kilometer. Anders ausgedrückt: Die Energiemenge für eine Bitcoin-Transaktion entspricht etwa der für einen veritablen Italien-Urlaub.
https://www.golem.de/news/elon-musk-waru...54080.html
(13.02.2021, 12:40)switch schrieb: Ich denke aber auch, dass Bitcoin kein so großes Umweltproblem ist, wie manche es dazustellen versuchen.
Denkst Du das jetzt immer noch?

__________________