(15.02.2021, 12:19)Mr. Passiv schrieb: Befürchte, das Vahana Recht hatte: Bist n gekaufter Schreiberling.
Hab ich in dieser Form nie behauptet!
Da ging es um einen Fonds der offensichtlich scheiße ist, hier verlinkt wurde und ohne fachlichen Argumente "beworben" wurde.
Also bitte die Kirche im Dorf lassen.
Und nun zum eigenlichen Thema:
@fahri:
Ich lese gerade ein Buch über REITs:
"Geldanlage in REITs: Mit börsennotierten Beteiligungen zum globalen Immobilienportfolio". Von Pazos.
Das Universum der REITs ist mittlerweile so umfangreich das man so ziemlich jede Phantasie damit realisieren kann. Weit mehr als uns im Normalfall bekannt ist.
Der "Nachteil" an dem Buch ist, dass viele Werte mit Fundamentalzahlen von 2018 besprochen werden. Das füttert viele Seiten und wird nicht unbedingt aktueller.
Aber grundsätzlich muss man es mal gelesen haben, weil jede relevante Info drin steht. Dort sind auch einige Vor- und Nachteile gegenüber dem Direktinvestment beschrieben.
Auch wenn das Thema recht schnell abgehakt wird. Niemand mit Eigenkapital und Kenntnisse über REITs ist so wahnsinnig und kauft sich heute noch Immobilien.
Meine Meinung dazu:
Der einzige reale Vorteil eines Direktinvestments in Immobilien ist die Tatsache, dass du fast ohne Eigenkapital ein riesiges Fremdkapital bewegen kannst.
Sobald man wie in deinem Fall bereits Eigenkapital hat, kann man besser über REITs breit streuen.
Völlig stressfrei, keine Maklergebühren, keine schimmelnden Fehlkäufe, keine Mietnomaden, flexibel, usw.
Die Vorteile sind schon vielzählig.
Früher hatte ich auch ernsthaftes Interesse daran ein Immobilienportfolio zusammen zu stellen. Aber die Preise sind so gesalzen das prinzipiell keinerlei Sicherheits-Reserven mehr dabei bleiben.
Zum Beispiel glaube ich nicht das die Immobilienpreise noch stark ansteigen werden. Regional bestimmt, aber nicht breitflächig.
Im Buch ist auch beschrieben das Immobilien langfristig gesehen nur die Inflation ausgleichen. Logisch wäre es, aber es ist schwer nachzurechnen.
In meiner Region würde die Tilgung so aussehen, dass ETW nach etwa 30 Jahren abbezahlt sind.
Der Free Cash Flow ist in der ganzen Zeit wirklich unterirdisch.
"Früher" waren das mal 15-18 Jahre. Das klingt schon ganz anders.
Was sich bestimmt noch lohnt ist, wenn du ein Portfolio hochziehst mit >50 Einheiten. Nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist"
Oder du spezialisierst dich auf Studentenwohnung, AirBnB, Vollrenovierungen, oder ähnliches.
Mit einem 08/15 einzugsfertigen Standardinvestment ohne Streuung kannst du heutzutage nichts mehr reißen. Trägst aber viel Risiko und holst dir eine Menge Arbeit ins Haus.
Was ich nicht verstehe. Im Aktienmarkt über REITs willst du das "Klumpenrisiko" nicht eingehen, aber im Betongold wäre es kein Problem?
Das ist doch nur eine Sache die da im Kopf passiert.
Im Wirklichkeit ist das Haus ein Klumpenrisiko.
Hau doch mal Zahlen raus, damit man sich darunter was vorstellen kann.
Ich bin zu 12% in Immobilien drin über REITs und artverwandte Sachen. Damit kann ich gut schlafen.
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