(23.02.2021, 11:46)cubanpete schrieb: Ich lasse mir von meinem Spreadsheet ausrechnen um wie viel meine kompletten Aktien, also auch jene die mit Fremdkapital gekauft wurden, Total fallen dürfen ohne dass ich verkaufen muss. Das ist meine sogenannte Stresstoleranz. Im Augenblick beträgt diese bei der DGI Strategie vom aktuellen Allzeit Höchststand gestern genau 78.54%, so viel dürften meine Aktien im Durchschnitt fallen bevor meine Notverkäufe anfangen müssten. Natürlich wäre das unangenehm, pleite gehen würde ich aber nicht.
Wie hast du das denn definiert ? Kann ja letztendlich auch nur eine "imaginäre" Linie im Kopf sein, bei der
du sagst, wenn die überschritten wird bist du finanziell wieder da wo du angefangen hast oder sowas in der Art ?
Also bist du bereit insgesamt ein relativ hohes Risiko einzugehen ?
Oder hast du die gezogen bei, das ist mein Punkt zu dem ich aus der Fremdfinanzierungsnummer noch
+ - raus komme ? Dann erscheint mit knapp 80 % aber gewaltig

Einen Exit-Plan aus einer Fremdfinanzierung zu haben ist absolut lebensnotwendig, das kann man nicht deutlich
genug sagen - absolut zwingend.
Anfang der 2000er Jahre hat ein Bekannter ob der Sicherheit die der Markt ja als Gelddruckmaschine hergab,
so ca. 2 Millionen € auf ein geerbtes Miethaus und sein Eigenheim aufgenommen. Der war eigentlich weder blöd noch
leichtsinnig, dann kam der Nemax-Absturz und er war da voll investiert (also im Nachgang doch blöd !?)
und hat alles verloren. In diesen Jahren habe ich mir auch mal böse die Finger verbrannt, eine 6-stellige
Summe verloren (in DM), war dabei deutlich konservativer unterwegs. Sind so Dinge, die einem das Leben
(Gott sei Dank) manchmal lehrt ohne das man der Doofe ist. Klar im Nachgang behauptet jeder, das war klar
und absehbar mit dem Neuen Markt - zu der Zeit als es passiert ist war das aber kaum jemandem klar

Vielleicht ist es heute so ähnlich, vielleicht aber auch nicht
