(08.03.2021, 17:18)jf2 schrieb: Kann das sein das hier kaum einer den Eingangspost gelesen hat? Es geht dem Threadersteller doch nicht um Optionsstrategien auf Indizes oder um deutsches Zertifikatsunwesen samt Emittentenrisiko sondern er sprach vom Aktienerwerb über geschriebene Put-Optionen.
Ich habs gelesen. Aber die Situation bleibt die gleiche.
Wenn eine Aktie zu teuer ist um sie direkt zu kaufen, dann soll man es halt nicht machen. Diese Situation haben wir doch alle täglich an der Börse.
Ist das jetzt ein Grund dafür solche Umwege zu fahren? Für den einen ja, für den anderen nicht. Muss jeder selber wissen wie das in sein Anlageschema passt.
Ich kaufe dann einfach eine andere Aktie. Umschichten kann man immer noch.
Ich will jetzt keine steinharte Kontrapositition gegen den Optionshandel bewerben, aber ich halte es für unnötig ein Problem zu erschlagen und sich damit 2-3 neue Probleme zu schaffen.
Aktien sind halt mal zu teuer.
Die heißesten Frauen auf der Party sind meistens auch nicht Single.
(08.03.2021, 17:18)jf2 schrieb: Da ist selbst das Argument "die guten Aktien laufen einem weg" nicht mehr zutreffend denn wenn mir die Aktie heute schon zu teuer ist dann ist sie mir auch zu teuer wenn sie 20% gestiegen ist.
Wenn die Umsätze oder Gewinne um 50% steigen und der Kurs nur um 20%, ist es trotzdem für den fundamentalen Anleger mehr Schnäppchen als vorher.
Ist immer eine Frage was die Kaufkriterien sind.
Zitat:"picking up pennies in front of a steamroller"
Der ist richtig gut.



Das ist noch gar nicht solange her als die Volatilität durch die Decke gegangen ist und die Pennypicker auf den Boden der Tatsachen zurück geholt hat.
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