
RE: Cash secured Puts verticken
| 09.03.2021, 08:38 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.03.2021, 08:40 von StockBayer.)(08.03.2021, 20:14)Vahana schrieb: Lohnt es sich denn vorm Streamroller rumzukriechen, ständig aufzupassen und letztendlich den unbekannten Faktor X als Risiko einzugehen?
Selbst wenn man weiß wie es geht?
Die meisten Optionsdepots die ich bisher gesehen haben liefen immer stetig aufwärts, bis dann der Markt den irren Ivan gemacht hat und die Gewinne der letzten Quartale/Jahre einkassiert wurden. Unterm Strich stand zwar ein Gewinn da, aber das kann doch nicht Sinn der Sache sein einen Haufen Arbeit reinzustecken für eine Rendite die man auch so erreichen kann.
In Dividendendepots sieht man einen ähnlichen Effekt, aber der ist zeitlich viel weiter auseinander und vor allen Dingen steht "keine aktive Arbeit" dahinter.
Die Komplexität hinter den Optionen muss man auch erst einmal begreifen.
Soll mir mal jemand zeigen das es machbar ist kontinuierlich (oder im Schnitt) >10%pa aufs Gesamtvermögen(!) damit zu erwirtschaften, dann gebe ich mich geschlagen.
Nun klar, die Gefahr in Form eines Steamrollers ist real. Wenn du nicht (mehr) reagieren kannst, wenn der Markt bzw. dein Underlying kurz vor Verfall anfängt zu spinnen und du ungedeckt unter voller Ausnutzung der Margin unterwegs bist, dann bist du platt und kommst vielleicht sogar nie mehr hoch. Aber so muss es ja nicht laufen: Die größe des Steamrollers vor dem du rumkriechst, die kannst dir ja selbst aussuchen

>10% aufs Gesamtvermögen würde ich damit gar nicht machen wollen. Da wäre mir persönlich der Steamroller zu groß

Und ja, man steckst schon etwas Arbeit rein. Aber das macht ja auch Spaß

__________________
Every hand's a winner and every hand's a loser and the best that you can hope for is to die in your sleep (Kenny Rogers - The Gambler)