
RE: Cash secured Puts verticken
| 09.03.2021, 18:47 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.03.2021, 18:48 von StockBayer.)(09.03.2021, 18:19)Vahana schrieb: In einem Seitwärtstrend-Szenario werden auch die Prämien der Optionen irgendwann runter gehen.
Von daher kann man nicht behaupten das Optionen in solchen Marktlagen klar im Vorteil sind.
Versteh ich jetzt nicht.
Wenn ich eine Kauf-Option für 90€ eingehe, bei 100€ steht der Kurs und fällt anschließend auf 70€. Dann stehen 20€ Verlust pro Aktie an.
Für die Option gibt es 2€ Prämie ... also netto 18€ Verlust.
Sowas nenne ich eine Dampfwalze. Vor allen Dingen weil du immer 100 Aktien abnehmen musst, skaliert sich jeder Fehler nochmal ordentlich hoch.
Vahana, sorry, aber ich kann dir schlecht folgen

Du schreibst, du willst eine "Kauf-Option eingehen"... darunter würde ich jetzt verstehen, du möchtest dir einen 90er Call kaufen. Weiter unten beschreibst du aber das Verhalten eines verkauften 90er Puts.
Was wäre unterm Strich dabei rausgekommen, bei Verfall:
Der 90er gekaufte Call, wäre wertlos, dein Verlust in diesem Fall egal wie tief die Aktie fällt auf 2$ x 100 = 200$ beschränkt.
Der 90er verkaufte Put liegt 20$ im Geld und du würdest ausgeübt werden. Bedeutet, du bekommst 100 Aktien zum Preis von 90$ eingebucht, hast sofort einen Verlust von -20$ x 100 = -2000$. Du kannst die Aktien jetzt behalten weil du der Meinnung bist das Ding steigt wieder, oder gleich verkaufen. In jedem Fall hast du am Anfang ja die 2$ Prämie erhalten, so dass beim sofortigen Verkauf dein realisierter Verlust bei -18$ x 100 = -1800$ liegt.
Wie wäre es mit der Aktie gelaufen?
Du hättest in beiden Fällen logischerweise einen Verlust von 30$ x 100 = 3000$.
Und jetzt nochmal die Frage: Wo steht der Aktienhändler denn hier besser da?
__________________
Every hand's a winner and every hand's a loser and the best that you can hope for is to die in your sleep (Kenny Rogers - The Gambler)