
RE: Mobilität im Wandel
| 16.03.2021, 18:23 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.03.2021, 18:23 von Lolo.)(16.03.2021, 12:39)Mr. Passiv schrieb: Muss ich einfach mal wieder hoch holen, da mir dies doch arg zentral vorkommt.
Ohne dies geklärt zu haben braucht man doch im Prinzip gar nicht erst weiter zu diskutieren oder übersehe ich da was wichtiges?
SG
Vielleicht mal erst zu deinem Punkt 1.
Deutschland benötigt im Jahr 512TWh elektrische Energie (2019)
Alle in Deutschland vorhandenen PKWs würden ca. 120TWh Energie mehr benötigen. Das ist ein Mehrbedarf von ca. 23%. Ich sehe da keine unlösbare Herausforderung, weder für die Kraftwerke noch für die Netze.
Annahmen für die Abschätzung:
- 50Mio PKWs
- durchschnittliche Jahresfahrleistung 12000km
- durchschnittlicher Verbrauch elektrisch 20kWh/100km
- LKWs erstmal außen vor
Ich hoffe, mir ist da kein Faktor 1000 Fehler unterlaufen wie hier schon geschehen.
Für die restlichen Punkte gilt erst mal frei nach Kretschmann:
Ich sage, das ist machbar. Was wir machen, wenn es nicht machbar sein sollte, sehen wir dann, wenn es nicht machbar ist.
Klar, dein Innenstadtproblem ist gravierend.
Meine Antwort hierzu tut sicher ein bisschen weh: Wer keinen eigenen Platz für sein Auto hat oder sich keinen leisten will sollte sich überlegen, ob ein Auto für ihn das Richtige ist. Jeder Häuslebauer muss Stellplätze/Garagenplätze nachweisen und dafür teures Bauland kaufen, so schnell mal für 5-15000 Euro. Warum der werte Stadtbewohner nicht?
Davon mal abgesehen könnten sich in der Stadt unendlich viele Möglichkeiten zum Laden auftun, Parkplätze, Parkhäuser von Läden wie Kaufhäusern, Möbelklitschen usw. Ikea und Mc Donald und viele andere machen dann sicher auch gerne mit.
Jetzt habe ich leider die Maximalanzahl meiner Eingabezeichen erreicht ;-)