
RE: Einstig ins Traden zum Nebenverdienst
| 24.03.2021, 03:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.03.2021, 03:10 von SimpleSwing.)(23.03.2021, 21:14)Vahana schrieb: ...
Ich kenne einen der war auf dem besten Wege dazu Fußballprofi zu werden und hat alles andere diesem Traum untergeordnet. Heute ist er nach einem Foul gehbehindert und vertickt Versicherungen.
Nicht der beste Plan dafür die Schule sausen zu lassen.
Hm deiner Logik nach gäbe es keine Profisportler, keine Star-Musiker, keine Künstler, keine Startups, keine Filmstars usw, weil die alle für ihren Traum die "Karriere in der Behörde oder im mittleren Management" geopfert haben und das nicht hätten tun sollen.
Das ist dir allerdings nicht vorzuhalten, das Träumen bekommt man als Kind unterstützt oder "ausgetrieben".
Jedes höhere Ziel kommt mit einem höheren Risiko, nicht nur im finanziellen Bereich.
Sich vor 5 Jahren Bitcoin bei 100k vorzustellen war schwieriger (weit mehr Gegenwind) und riskanter als heute.
Es gab aber auch damals als Belohnung mehr Rendite als heute.
Das gleiche gilt für alle Firmen, du steigst nicht in einen 100-Bagger zu einem Zeitpunkt ein, zu dem die Masse der Meinung ist, dass das ein super Investment ist, sondern zu einem Zeitpunkt zu dem dich die Mehrheit als Träumer oder Spinner bezeichnet.
Der Unterschied zwischen denjenigen, die pures Glück haben und denen, die durch ihr permanentes Suchen und Finden dieser "spinnerten Ideen" Erfolg haben ist eben dieser permanente Optimismus, das Festhalten am Glauben, dass sie "the next big thing finden" und die Mechanismen, die sich dadurch entwickeln.
Mal plakativ. Ich lese doch nur 200 Geschäftsberichte von Startups oder OTC Firmen, wenn ich der festen Meinung bin, das Juwel in dem Haufen zu finden.
Und wenn ich die 200 Geschäftsberichte gelesen und analysiert habe, dann erkenne ich im Zweifelsfall die 5 "best finanzierten mit dem besten Management und der besten Zukunftsidee"
Derjenige, der von sich nicht glaubt, dass er das Juwel findet oder die Zeit nicht aufwenden will, weil er es für zu risikoreich hält, seine Zeit für etwas zu verschwenden, bei "dem am Ende nichts rauskommt", der wird gar keine dieser Firmen "kennen" und später den erfolgreichen Investor als "Zocker mit ner 1 zu 200 Chance" bezeichnen, die reale Chance war bei all-in 1 zu 5 und bei einer Streuung des Risikos auf alle 5 sogar zu vernachlässigen.
Nimm doch die Winkelvoss Brüder, "entdecken Facebook (mit?)", rudern bei Olympia, alleine eines dieser 2 Dinge wären für den Normalsterblichen mit "Mittelmaß Zielsetzung" schon nicht zu erreichen.
Werden von Zuckerberg ausgebootet und ausgezahlt und steigen dann als erste dick in "the next big thing" Bitcoin ein und werden damit Milliardäre.
Also 3 Mal Glück? Oder einfach nur eine Programmierung darauf, dass das "Mittelmaß" nicht die Zielsetzung sein kann?
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Zitat:“In trading you have to be defensive and aggressive at the same time. If you are not aggressive, you are not going to make money, and if you are not defensive, you are not going to keep money.” - Ray Dalio