(14.04.2021, 10:31)fahri schrieb: zu 1) Wieder die bereits zitierte "Bubble" -(Deine oder meine?) dein geförderter ÖPNV bringt uns hier auf dem Land mal so rein gar nichts, (Darum soll man ihn ja auch ausbauen) ...die beiden nächsten Städte sind 15 und 17 km entfernt, in die eine fahren Busse 3 mal am Tag, in die andere Richtung zugegeben alle 2 Stunden, integrier das mal in deinen Alltag. (Immer noch leichter als n E-Auto in ner Stadt zu haben, welches man nicht mehr aufgeladen bekommt) 16.00 Uhr Feierabend und bis 1745 auf den Bus nach Hause warten ? Ich komme ja auch aus der Stadt und ich gebe dir Recht - da könnte man dann tatsächlich eher aufs Auto verzichten und ehrlich gesagt würde ich mir das "selber fahren" in den Städten schon heute gar nicht mehr antun. Aber es gibt eben nicht nur Städte. (Eben. Wie komme ich denn als städtischer Autoverzichter raus aus der Stadt. Gleiches Problem wie du - nur anders herum)
zu 2) Diese Fragen sind doch alle schon beantwortet, es ist genügend da und wenn wir weiter nennenswert den E-Anteil steigern wächst auch die grüne Energie weiter mit und auch in DEIN
Auto käme der Strom letztendlich über eine LeitungKollege? Auf welchem PLATZ? Also Ladeplatz. Die gibt es hier nicht.
zu 3) Ist aber irgendwie komisch was du da schreibst, grade durch die Subventionen können doch auch "Arme" (wie auch immer du einen Armen definierst) sich ein solches Auto leisten, weil es sich
damit auf Verbrennerpreisniveau bewegt ? Die "Armen" haben kein Geld für die E-Karre und - BITTE, BITTE nun zum LETZTEN MAL: Es gibt keine Ladestationen! . Was denn nun ? Ein Hartz Ivler holt sich eh kein relativ neues Auto - da ist das doch unerheblich und durch die Subvention ist ein Neufahrzeug in der Regel schon fast auf gleichem Niveau wie zu vergleichbaren Verbrennern. E-Karre... Neufahrzeuge... sowas fahren die "Armen" nicht. Die Subventionen zahlen sie aber mit.
zu 4) mit Ladestationen sind ja Schnelladestationen gemeint, ansonsten gibt es sicher Millionen von "Ladestationen" - denn der Bedarf für deine tägliche Route innerstädtisch kannst du über Nacht
durch jede Haushaltssteckdose decken. Bliebe nur noch das Thema "wo parkt man" - "wie kommt man mit dem Kabel ran ans Auto".....aber das ist das was ich sagte, wenn man Probleme sehen
will, sieht man auch welche, wenn man Chancen erkennen will, nutzt man die einfach....oder anders gesagt "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"..... Ich lausche deinen Vorschlägen! "Auch im Bereich Flingern II, weiter südlich, ist die Situation nicht besser. ...Die Spitze bildet hier ein Abschnitt der Wetterstraße, dessen Belegung um 21 Uhr mit 225 Prozent angeben ist. Hier parken also mehr Menschen ihr Auto illegal als legal. Nur ein Mobilitätsmanagement und die Förderung alternativer Verkehrskonzepte könnten hier noch helfen, so Vieten.
Nochmal, man muss das nicht gut finden, (Nochmal: Ich finde E-Autos nicht gut/schlecht/teuer/billig. Halte das eher für n gewöhnliches KVTD-Ablenkungsmanöver von konkreten Problemen. Losgelöst von meiner Meinung ist es einfach nicht praktikabel, da KEINE LADEPLÄTZE ( sorry fürs extra Betonen, aber irgendwie scheint das hier immer unter zu gehen) bereitgestellt werden. Somit ist das ne theoretische Diskussion) aber ich denke aufhalten kann man das nicht und ich finde das persönlich sehr gut und ich denke wir haben da auf Sicht von 20-50 Jahren ( in den letzten 70 Jahren haben die KVTD es nicht mal geschafft, in (irgend) einer dt. Innenstadt genug Parkplätze bereitzustellen. Hallo? N einfacher Parkplatz! Dazu brauchst n bisserl asphaltierte Straße, nen Pott Farbe und nen Pinsel - keine Ladestation mit Anschluss/Leistung, die auch den Akkus in ...30 Jahren... noch gerecht wird) definitiv einen Weg eingeschlagen, der richtiger ist als ein "Weiter so" oder "Lass uns mal 10 Jahre warten bis......" usw..... (Du bekämpfst ein "weiter so", welches außer dir keiner in Spiel gebracht hat?!)
Moin ersma
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