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RE: Was die Märkte bewegt - News, Infos, Meldungen, Analysen, Kommentare & Interessantes | Gestern, 08:57
03. April 2025
Zitat:Thursday
Economic data:
Challenger jobs cuts, year-over-year, March (+103.2% previously);
Initial jobless claims, week ending Mar. 29 (224,000 previously);
S&P Global US composite PMI, March final (53.5 previously);
S&P Global US services PMI, March final (54.3 prior);
ISM services index, March (53.1 expected, 53.5 prior)
Earnings:
Conagra Brands (CAG),
Lamb Weston (LW),
Guess (GES)
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RE: Was die Märkte bewegt - News, Infos, Meldungen, Analysen, Kommentare & Interessantes | Gestern, 09:15
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RE: Was die Märkte bewegt - News, Infos, Meldungen, Analysen, Kommentare & Interessantes | Vor 9 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 9 Stunden von boersenkater.)
https://finviz.com/published_map.ashx?t=..._161618455
Zitat:marktbericht
Zollpläne belasten DAX schwer
Börsen nach Zollplänen auf Talfahrt
Stand: 03.04.2025 18:10 Uhr
Der DAX rutscht nach der Ankündigung des Zollpakets deutlich ins Minus. In den USA fällt die Reaktion noch heftiger aus - an der Wall Street haben Anleger quer durch alle Branchen Aktien aus ihren Depots geworfen.
Die angekündigten Zollpläne der amerikanischen Regierung haben den deutschen Leitindex stark unter Druck gesetzt. Der DAX rutschte bis Handelsschluss um 3,0 Prozent ab und schloss bei 21.717 Punkten - dem tiefsten Stand seit Anfang Februar.
Schon gestern hatte die Erwartung neuer US-Zölle den Index belastet, er notierte zum Handelsschluss 0,7 Prozent tiefer bei 22.390 Punkten.
Abschied vom Freihandel kostet Wachstum
Die US-Regierung hatte gestern neue pauschale Zölle in Höhe von zehn Prozent auf Importe aus allen Ländern angekündigt. Für viele Staaten sollen je nach Handelsdefizit deutlich höhere Strafabgaben greifen. Auf Einfuhren aus Deutschland und anderen Staaten der Europäischen Union in die USA sind danach neue Zölle in Höhe von 20 Prozent vorgesehen.
Nach Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) kann sich der Schaden in der vierjährigen Amtszeit Trumps auf rund 200 Milliarden Euro summieren. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt läge dann im Jahr 2028 um etwa anderthalb Prozent niedriger als ohne Zölle, heißt es in der Studie. Für die Europäische Union könnte sich der Schaden auf etwa 750 Milliarden Euro summieren.
Wall Street im Sinkflug
Anleger an der Wall Street sind aus Angst vor den wirtschaftlichen Folgen eines Handelskrieges aus Aktien geflohen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel im Handelsverlauf um 3,3 Prozent auf 40.842 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gab mehr als 4,0 Prozent auf 5.438 Punkte nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sackte gar um 5,3 Prozent auf 16.671 Punkte ein.
Zinspause der Fed?
Die Zollankündigungen Trumps beeinflussen aufgrund der konjunkturellen Nebenwirkungen auch die Geldpolitik. US-Notenbankerin Adriana Kugler plädiert mit Blick auf die von der Zollpolitik ausgehenden Inflationsgefahren für eine Zinspause. Die Fortschritte der US-Notenbank Federal Reserve in Richtung ihres Inflationsziels von zwei Prozent hätten sich in jüngster Zeit überdies verlangsamt und könnten ins Stocken geraten sein. Dies sei ein Grund, die Zinsen auf dem aktuellen Stand konstant zu halten.
Die von Trump aufgebauten Handelshürden könnten nach Ansicht von Fachleuten in den USA für steigende Preise sorgen, da sich viele Importprodukte wie etwa Holz, Autos oder Halbleiter verteuern dürften. Diese Sorge hat unter Investoren bereits Rezessionsängste aufkommen lassen und führte mit dazu, dass die Inflationserwartungen der Verbraucher nach oben gingen.
EZB-Zinsschritt fast sicher
Am Finanzmarkt haben die Spekulationen auf eine weitere Zinssenkung der Europäischen Zentralbank dagegen deutlich zugenommen. Erwartet wird, dass die Währungshüter den Einlagensatz, den Leitzins im Euroraum, um 0,25 Punkte auf 2,25 Prozent herabsetzen. Es wäre seit Mitte 2024 der siebte Schritt nach unten. Die EZB will am 17. April wieder über die Zinsen entscheiden.
Apple auf Acht-Monats-Tief
In den USA haben Investoren auf die Zollpläne von US-Präsident Donald Trump mit Aktienverkäufen im großen Stil reagiert, darunter auch Aktien des iPhone-Herstellers Apple. Papiere des Konzerns rutschten um acht Prozent auf ein Acht-Monats-Tief. Nach einer Schätzung von Citi sind mehr als 90 Prozent der Produktion des Unternehmens in China angesiedelt, einem der Länder, die am stärksten von den Zöllen betroffen sind. Titel von Meta sackten um rund sieben Prozent ab.
PC-Hersteller stark getroffen
Die neuen US-Zölle drücken auch Aktien der PC-Hersteller. Dell und HP verloren zwischenzeitlich gut zehn und acht Prozent. Auch Serveranbieter wie Super Micro Computer und Hewlett Packard Enterprise büßten neun und mehr als sechs Prozent ein. Elektronik war 2024 mit einem Volumen von fast 486 Milliarden Dollar das zweitgrößte Importsegment der USA. Viele der Waren stammen aus Vietnam und Malaysia, die nun mit Zöllen von 46 und 24 Prozent belegt sind.
Berechnungen der US-Investmentbank JP Morgan zufolge müssten Hardwarehersteller - insbesondere PC-Anbieter - ihre Preise im Schnitt um fünf Prozent erhöhen, um die durch die Zölle bedingten Margenverluste auszugleichen. Dell und HP dürften sogar mit 10 bis 25 Prozent höheren Kosten konfrontiert sein, was laut Tony Redondo von Cosmos Currency Exchange einem Aufschlag von 200 bis 500 Dollar pro Gerät entsprechen könnte.
Goldpreis fällt
Der Goldpreis erreichte nach der Zollankündigung zunächst noch ein Rekordhoch. Im Handelsverlauf gab das Edelmetall aber die Gewinne wieder ab, der Preis sank um 0,9 Prozent auf 3.133 Dollar für eine Feinunze.
Ölpreise weiter auf Talfahrt
Sowohl die US-Zollerhöhungen als auch die angekündigten Produktionserhöhungen der Opec+-Staaten drücken die Preise am Rohstoffmarkt deutlich. Rohöl der Nordsee-Sorte Brent gab im Handelsverlauf mehr als 5,5 Prozent ab. Das US-Leichtöl WTI verbilligten sich zwischenzeitlich dagegen um mehr als 6,3 Prozent je Fass (159 Liter). Schon gestern hatte die Angst der Anleger vor einem weltweiten Konjunktureinbruch die Ölpreise rund vier Prozent ins Minus gedrückt.
Unter Druck gerieten auch die Industriemetalle: Die Preise für Zinn, Aluminium, Kupfer und Nickel gaben nach. "Die Kupfer- und Öl-Futures sind ein Gradmesser für das globale Wachstum, und die Nachfrage nach Öl hängt besonders stark von den Schwellenländern ab, vor allem in Asien, wo einige der Zölle besonders hoch ausfallen", sagte Vivek Dhar, Rohstoffstratege bei der Commonwealth Bank of Australia.
Euro steigt auf höchsten Stand seit sechs Monaten
Der Euro hat dagegen mit deutlichen Kursgewinnen auf das gewaltige Zollpaket der US-Regierung reagiert. Die Gemeinschaftswährung stieg bis auf 1,108 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit sechs Monaten. "Bemerkenswert bleibt, dass der US-Dollar nicht als sicherer Hafen profitiert", kommentierten Experten der Dekabank. "Offenbar sehen Anleger vor allem Risiken für die USA."
US-Einzelhandelsmarken straucheln
Papiere von US-Einzelhändlern wie Walmart, Amazon und Target brachen zwischen drei und 7,6 Prozent ein. Die Konzerne zählen auf mehrere asiatische Länder, darunter China, als Hauptlieferanten und dürften gezwungen sein, ihre Preise zu erhöhen.
Lösung für TikTok bis Samstag?
Die US-Regierung wird vor Ablauf einer Frist für die chinesische Kurzvideo-App TikTok an diesem Samstag nach Angaben von Vizepräsident JD Vance eine Lösung präsentieren. "Ich denke, wir sind auf einem guten Weg", sagte Vance im Sender Foxnews. Die Regierung brauche aber noch ein paar Tage, um einige Dinge abzuschließen. TikTok hätte nach einem US-Gesetz eigentlich bis zum 19. Januar von dem in China ansässigen Eigentümer Bytedance verkauft werden - oder in den USA vom Netz gehen müssen. Doch Trump räumte eine Gnadenfrist von 75 Tagen ein, die am 5. April abläuft.
Ratingagentur Fitch stuft China herunter
Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Chinas von A+ auf A heruntergestuft. "Die Herabstufung spiegelt eine erwartete Schwächung der öffentlichen Finanzen Chinas und einen schnell steigenden Schuldenpfad während des wirtschaftlichen Übergangs des Landes wider", erklärte die Agentur heute. Die chinesische Regierung kritisierte die Entscheidung und warf der Ratingagentur fehlende Neutralität vor. "Wir bedauern dies zutiefst und erkennen es nicht an", erklärte ein Sprecher der Finanzministeriums in Peking.
Autowerte besser als der Gesamtmarkt
Die Aktien von deutschen Autobauern halten sich trotz der verschärften Zollproblematik eingermaßen fest. Während Trump am Vorabend die Märkte mit seinem Zollpaket erschreckte, sind die zuvor schon von ihm angekündigten Abgaben in Höhe von 25 Prozent auf importierte Autos heute in Kraft getreten.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet mit immensen Auswirkungen. Die Maßnahmen "markieren einen fundamentalen handelspolitischen Einschnitt", sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Sie seien eine massive Belastung und Herausforderung sowohl für die Unternehmen als auch die globalen Lieferketten der Automobilindustrie.
Ford profitiert von Zöllen und will Preisnachlässe ankündigen
Der US-Autobauer Ford Motor will ab heute offenbar Preisnachlässe für mehrere Modelle ankündigen. Dies erklärten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters und beriefen sich auf den guten Lagerbestand des Unternehmens. Das Programm werde den Namen "Von Amerika für Amerika" tragen. Ford selbst lehnte eine Stellungnahme zu dem Thema ab. Der Automobilhersteller stellt 80 Prozent seiner in den USA verkauften Fahrzeuge im Inland her und ist damit besser vor den Zöllen von US-Präsident Donald Trump geschützt als einige seiner Konkurrenten.
VW investiert 580 Millionen Dollar in Argentinien
Volkswagen investiert 580 Millionen Dollar in Argentinien. Ab 2027 soll dort im Werk Pacheco bei Buenos Aires ein neuer Amarok-Pick-up für Südamerika gebaut werden, kündigte Europa größter Autohersteller an. "Mit dieser Investition stärken wir unsere Position in einer strategisch wichtigen Region für die Marke Volkswagen", sagte Markenchef Thomas Schäfer.
Mercedes investiert hohen Millionenbetrag in Sindelfingen
Der Autobauer Mercedes-Benz investiert einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in sein Werk in Sindelfingen. Entstehen soll damit eine neue und nachhaltige Lackieranlage. "Diese Investition in die strategische Modernisierung der Produktion ist ein klares Bekenntnis von Mercedes-Benz zum Industriestandort Deutschland", teilte Produktionsvorstand Jörg Burzer mit. Wie viel sich Mercedes die neue Anlage genau kosten lässt, blieb offen.
Aktien von Textilhändlern stürzen ab
Textilhändler wie Gap oder Nike gerieten unter Druck und verloren mehr als elf Prozent ihres Börsenwerts. Händler befürchten, dass die Importzölle von mindestens zehn Prozent für zahlreiche Länder die internationalen Lieferketten empfindlich stören und einen Handelskrieg auslösen.
Die neuen US-Zölle gegen wichtige Produktionsländer für Sportartikelhersteller haben auch den Aktien von Adidas und Puma deutlich zugesetzt. "Sportbekleidungsmarken werden von den höheren Zöllen auf Vietnam unverhältnismäßig stark betroffen sein", sagte Analyst Cedric Rossi von der Investmentbank Bryan Garnier.
Nike produzierte in seinem Geschäftsjahr 2024 die Hälfte seiner Schuhe und 28 Prozent seiner Bekleidung in Vietnam, während Adidas im vergangenen Jahr 39 Prozent seiner Schuhe und 18 Prozent seiner Bekleidung in Vietnam herstellte. Für Adidas sind Indonesien und Kambodscha ebenfalls wichtige Produktionsstandorte. Mittem im Zollchaos hat Puma seine Führungsspitze ausgetauscht. Der bisherige Chef Arne Freundt verlässt das Unternehmen Ende kommender Woche, teilte Puma heute mit. Sein Nachfolger wird Arthur Hoeld.
Siemens kauft in den USA zu
Siemens kauft zum zweiten Mal binnen weniger Monate eine Softwarefirma aus den USA und will damit sein Geschäft mit Automatisierungstechnik stärken. Siemens zahlt 5,1 Milliarden Dollar für Dotmatics, eine auf Software für die Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln spezialisierte Firma aus Boston, wie Siemens mitteilte.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fin...p-100.html
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RE: Was die Märkte bewegt - News, Infos, Meldungen, Analysen, Kommentare & Interessantes | Vor 9 Stunden
04. April 2025
Zitat:Friday
Economic calendar:
Nonfarm payrolls, March (+135,000 expected, +157,000 previously);
Unemployment rate, March (4.1% expected, 4.1% previously);
Average hourly earnings, month-over-month, March (+0.3% expected, +0.3% previously);
Average hourly earnings, year-over-year, March (+3.9% expected, +3.9% previously);
Average weekly hours worked, March (34.2 expected, 34.1 previously);
Labor force participation rate, December (62.4% previously)
Earnings:
No notable earnings releases.
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