(15.06.2021, 09:42)Ventura schrieb: Ich habe oft im Ausland gelebt, über Jahre. Es gab gute und schlechte Zeiten, wie immer im Leben.
Wenn ich noch einmal ganz neu anfangen dürfte (das ist nicht fair), würde ich versuchen in die USA zu kommen um mich dort als Selbständiger nieder zulassen.
Die ganzen Rahmenbedingungen spielen, neben der steuerlichen Belastung, auch eine wesentliche Rolle, wenn es um den Aufbau von Substanz geht.
Es ist im Prinzip immer eine individuelle Entscheidung.
Und diese Entscheidung wird eben auch immens dadurch beinflusst ob man selbst vom der hohen Steuer- und Abgabenlast im Wohlfartstaat profitiert oder eben nicht. Es gilt wohl allgemein dass wenn mein Lebensmodell auf einer hohen Staatsquote/Sozialstaat beruht ich dem "Steuerlich verlassen" kritisch gegenueber stehe.
Derjenige mit Steuer- und Abgabenquote von 50% und der ausser Kernaufgaben keine Leistungen in Anspruch nimmt wird wohl andere Ansichten haben

Man stellt ja auch hier fest dass die Neidgesellschaft auch vor Boersenforen keinen Halt macht (Pass abgeben, enteignen, etc)...andern Falles hiesse es wohl eher: "Geh wenn du meinst, aber sozialstaatliche Leistungen gibts dann auch nicht." Waere ja auch fair...
Steuern sind nicht alles, wenn die reduzierten Abgaben jedoch mehr persoenliche Freiheit bedeuten halte ich die Aussage: "Steuern sind irrelevant" fuer Bloedsinn...