
RE: Vahanas Langzeitdepot - Der Weg zur Weltherrschaft
| 13.09.2021, 23:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.09.2021, 23:54 von Golvellius.)(13.09.2021, 18:35)Vahana schrieb: Ich schätze das läuft über die Haftung der Eltern.
Somit haben die Eltern genug Argumente gegen den Nachwuchs in der Hand. Denn diese wollen ja auch nicht das die Eltern in den Knast gehen ... oder Strafe zahlen.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung wenn es ums Zocken geht.
Ich bin mit C64, Commodore und Atari groß geworden und habe gefühlt meine halbe Kindheit und Jugend verdaddelt.
Es gibt nur einen einzigen Grund warum das überhaupt aufgehört hat: Damals war die Technik so schnelllebig, dass man ständig neues Equipment brauchte um die aktuellsten Spiele zu spielen. Und die Kohle fehlte einfach.
Die letzten 20 Jahre habe ich einige Spielesüchtige kennen gelernt und ich sag euch, dass ist nicht lustig für die.
Aus heutiger Sicht würde ich sagen dass es bei mir damals eine Sucht oder Abhängigkeit war.
Und wer die Asiaten kennt der weiß das die alle kleine Gambler und Zocker sind. Die tun den Kids nur einen Gefallen.
Habe in der Zeit zwischen 1994 und 2004 extrem viel am PC gezockt, ibs. ab 1995, als LAN-Parties populär wurden. Kann mich noch an meine letzte Session erinnern (muss irgendwann 2002 gewesen sein) - 8 Tage lang am Stück Diablo 2 zu zweit in einem Raum, jeden Tag von 15 Uhr bis 6 Uhr morgens. Hat irre Spaß gemacht. War auch sehr lehrreich und immunisierend, denn das Belohnungsprinzip, das heutzutage viele Smartphone-Nutzer in die Abhängigkeit treibt (und ihnen im Gegensatz zu früher dabei auch noch stetig Geld aus der Tasche zieht) war in der gleichen Form damals schon in etlichen Spielen präsent.
Ich halte deswegen überhaupt nichts davon, Kinder davon fernzuhalten, denn was passiert wenn sie dann später das erste Mal mit dem "Stoff" in Berührung kommen?
- Sie sind extrem anfällig für die ganzen Reize, denen sie auf einmal ausgesetzt sind, ibs. wenn sie psychisch labil sind und positiv auf die Verdrängungseffekte solcher Suchtspiele reagieren. Ich bin dank meiner reichhaltigen Erfahrung mit Zocken bis zum Umfallen in meiner Jugendzeit relativ immun dagegen und erkenne sofort die üblichen Muster. Zocke auch heutzutage noch gerne (am Wochenende auch mal mehrere Stunden am Stück) und muss mir niemals Sorgen machen, in irgendeiner Weise abhängig zu werden.
MMn macht die chinesische Führung daher einen Fehler.