(17.09.2021, 06:39)Speculatius schrieb: Tja, da stellt sich für mich die Frage, welche meiner Meinungen ich ändern müsste. Da gibt es nämlich zwei konträre:
1. Persönlich tendiere ich in die Richtung: "Die sollen sich nicht so anstellen, da musste die Menschheit in der Vergangenheit Gefahren von ganz anderem Kaliber überstehen." Unabhängig davon, daß mein persönliches Verhalten sehr auf Kontakt- und Ansteckungsvermeidung ausgerichtet ist, aber das wäre es sowieso und ist für den Rest der Menschen nicht repräsentativ.
2. Offiziell, vor allem dem Arbeitgeber gegenüber, zähle ich zur absoluten Corona-Panikfraktion. Der Hintergrund ist, daß ich mein Homeoffice unbedingt behalten will, der Arbeitgeber hingegen am liebsten wieder alle im Büro sähe. Deshalb werde ich nicht müde die Gefährlichkeit aller möglichen neuen Virusvarianten darzustellen und im Zweifel dem Arbeitgeber gegenüber den Teufel an die Wand zu malen: "Lieber Arbeitgeber, wenn ich an Long Covid erkranken sollte (was tatsächlich passieren könnte), weil ich mich in deinem Großraumbüro infzieren musste, obwohl ich die Arbeit von zu Hause aus genau so gut oder sogar besser hätte erledigen können, werde ich dich mit Schadensersatzprozessen ohne Ende überziehen, die dich ein Vermögen kosten. Also überlege es dir lieber nochmal."
Was müsste nun passieren, damit ich meine Meinungen ändere?
Zu 1.: Das Virus müsste deutlich gefährlicher und zu einer echten Bedrohung für die Menschheit werden. Passiert ja vielleicht noch, mal sehen.
Zu 2.: Der Arbeitgeber muß mich einfach nur im Homeoffice belassen unabhängig jeglicher Virenproblematiken.
Brutal offen, deine 2: du lügst, jammerst und drohst zu einem einzigen Zweck, zu deinem "kleinen" persönlichen Vorteil in dieser "Pandemie".


Nun ist das täuschen, lügen und betrügen allzumenschlich, machen alle Primaten zwecks Vorteilen bei der Triebbefriedigung, ist aber psychologisch gesehen kindlich und narzistisch, denn erwachsenes Verhalten zeichne sich durch Masshalten und gelegentlichen Verzicht aus.



Noch ist nicht einmal sicher, ob diese Pandemie ihren Namen eigentlich verdient hat, trotz des stetigen Beteuerns einiger, ist das Grippenniveau kaum überstiegen und bis vor 2 Jahren gehörte das Coronavirus noch zur Grippefamilie, dann ab 2020 plötzlich nicht mehr.


Man kann sich noch darüber streiten, ob frühere Grippewellen allenfalls zu wenig ernst genommen wurden, betrafen sie doch ganz genau die gleichen Risikogruppen
PDF besonders gefährdete Personen: https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/doku...rsonen.pdf
Deiner 1 stimme ich zu, eine Katastophenlage wurde nicht durch die Krankheit, sondern durch die Massnahmen geschaffen. Die Medien kann man zwar schelten wegen ihrer einseitigen Panikmache, aber die profitieren von Krisen genau wie Du unter 1.

Liegt der Unterschied im Verhalten gegenüber vergangener Grippewellen an der Politik, an einer veränderten, ängstlichen, verweiblichten Führung unter immer mehr Frauen in den höchsten politischen Ämtern?



Leider ist die Situation noch nicht ausgestanden, die "Möchtegern-Profiteure" krakelen immer noch rum und es ist noch zu früh, Fazit zu ziehen, welche Fehler gemacht wurden und wie in künftigen, ähnlichen Situationen gehandelt werden sollte.


