Übermorgen Sonntag ist es wieder soweit: das Erntedankfest.
Und gerade erst ging das jüdische Sukkot, das Laubhüttenfest, zu Ende, und wurzelt ebenfalls in einer uralten bäuerlichen Dankestradition für die Ernte.
An den Börsen lautet das herbstliche Fazit für 2021 jedenfalls: es war ein guten Jahr

und niemand hat es so kommen sehen, nicht mal unser Boris
genauer gesagt - und darin liegst die positive Pointe:
die meisten Investoren haben für das aktuelle Börsenjahr weniger erwartet - sie parkierten Liquidität an den Geldmarkt uder beliessen es auf den Konti, um sich später, günstiger investieren zu können.
Tempi passati.
Sie werden vielleicht nächstens Jahr investieren. Übrigens illustriert das exemplarisch die Informationseffizienz von Finanzmärkten.
Effiziente Märkte lassen sich bekanntlich nicht prognostizieren.
Weil sie eben bereits alle verfügbaren Informationen reflektieren, folgen sie - mathematisch gesprochen - einem "Zufallsprozess", dem berühmten "Random Walk Down Wall Street".
Schau ich mir die Neugeldzuflüsse in Anleihen an, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Aktienhausse noch lange nicht beendet ist; also, Neugeldzuflüsse in Bonds seit Jahresbeginn entsprechen dem 17-Fachen der Zuflüsse in Aktien (sic).
Am ausgeprägtesten sieht man das übrigens in Europa. Hier notieren die durschschnittl. Aktienrisikoprämien aktuell mit 6.6%
Es scheint fast paradox zu sein, dass die Börsen nach der starken Rally des letzten Jahres immer noch so attraktiv aussehen.
Grund ? die Realwirtschaft und die Unternehmensgewinne sind in diesem Jahr eben noch besser gelaufen als die Aktienmärkte, während gleichzeitig die Anleihensrenditen auf der Kellertreppe stetig abwärts stiegen...
Aus einer konträren Perspektive ist diese ungewöhnliche Konstellation vielleicht der zentrale Grund, weshalb Aktien für mich auch im 2022 erneut die attraktivste Anlageklasse bleiben dürfte.
Und gerade erst ging das jüdische Sukkot, das Laubhüttenfest, zu Ende, und wurzelt ebenfalls in einer uralten bäuerlichen Dankestradition für die Ernte.
An den Börsen lautet das herbstliche Fazit für 2021 jedenfalls: es war ein guten Jahr


und niemand hat es so kommen sehen, nicht mal unser Boris

die meisten Investoren haben für das aktuelle Börsenjahr weniger erwartet - sie parkierten Liquidität an den Geldmarkt uder beliessen es auf den Konti, um sich später, günstiger investieren zu können.
Tempi passati.
Sie werden vielleicht nächstens Jahr investieren. Übrigens illustriert das exemplarisch die Informationseffizienz von Finanzmärkten.
Effiziente Märkte lassen sich bekanntlich nicht prognostizieren.
Weil sie eben bereits alle verfügbaren Informationen reflektieren, folgen sie - mathematisch gesprochen - einem "Zufallsprozess", dem berühmten "Random Walk Down Wall Street".
Schau ich mir die Neugeldzuflüsse in Anleihen an, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Aktienhausse noch lange nicht beendet ist; also, Neugeldzuflüsse in Bonds seit Jahresbeginn entsprechen dem 17-Fachen der Zuflüsse in Aktien (sic).
Am ausgeprägtesten sieht man das übrigens in Europa. Hier notieren die durschschnittl. Aktienrisikoprämien aktuell mit 6.6%
Es scheint fast paradox zu sein, dass die Börsen nach der starken Rally des letzten Jahres immer noch so attraktiv aussehen.
Grund ? die Realwirtschaft und die Unternehmensgewinne sind in diesem Jahr eben noch besser gelaufen als die Aktienmärkte, während gleichzeitig die Anleihensrenditen auf der Kellertreppe stetig abwärts stiegen...
Aus einer konträren Perspektive ist diese ungewöhnliche Konstellation vielleicht der zentrale Grund, weshalb Aktien für mich auch im 2022 erneut die attraktivste Anlageklasse bleiben dürfte.