(02.12.2021, 21:52)Skeptiker schrieb: Das sehe ich jetzt aber nicht als positives Argument.
Das war zugegebenermaßen ein ad hominem; ich weiß eben, dass unter Aktionären usw. überwiegend (wirtschafts-)liberal argumentiert wird. Vor diesen Hintergrund scheint es mir problematisch, das "gesundheitliche Allgemeinwohl" pauschal über die individuelle Entscheidungsfreiheit stellen zu wollen.
Damit wäre ein Verbot von Alkohol, fetthaltigen Lebensmitteln und Zucker ja auch drin.
Aber dabei bleibt es ja nicht, denn das ist nur die negative (im Sinne von: verneinend) Seite, aber eine Impfpflicht fordert ja nicht nur ein Unterlassen, sondern eine aktive Handlung. Entsprechend könnte man landesweit 18 Uhr Mittwochs und Freitags eine Stunde Sport einführen.
Bei Strafe bei nicht-erscheinen, versteht sich.
Man kann wahrscheinlich noch 5000 andere Beispiele von sinnlosen Gesetzen (oder nicht-Gesetzen) aus dem Hut ziehen, aber letztendlich auch unsere heutige Problematik 1:1 mit Pandemien und Impfpflichten in der Vergangenheit vergleichen.
Und dann hat man die passende Antwort bereits und muss sich nicht in Details verrennen.
In 10 20 Jahren, wenn die Pandemie in den Geschichtsbüchern steht, werden sich die Kids in der Schule fragen warum nicht gleich eine Impfpflicht eingeführt wurde.
Stell dir mal vor es gäbe heute noch die Pocken obwohl es einen wirksamen Impfstoff gibt. Das wäre aus heutiger Sicht sehr paradox oder nicht?
Das Letzte was noch fehlt ist, dass irgendwer behauptet, dass ein Virus ein Lebewesen ist und geschützt werden muss.
Dann werden die Pocken wieder ausgewildert, weil es so schön damals war.
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