(07.12.2021, 14:19)cubanpete schrieb: Und für alle gilt: wenn sich jeder um sich selbst sorgt ist für alle gesorgt. Auch ein einfaches Weltbild, vielleicht noch ein bisschen einfacher.
Dieses System hat leider auch Null Solidarität.
Es geht mir nicht um die Verweigerung von Solidarität, sondern um eine priorisierte Solidarität.
(07.12.2021, 14:22)fahri schrieb: Was unterscheidet dich denn eigentlich von dem Afghanen in seiner Lehmhütte und wäre die Reihenfolge
denn dann auch die selbe wenn du der Afghane in seiner Lehmhütte wärst ?
Wenn ich der Nachbar vom Afghanischen Lehmhüttenbesitzer wäre, dann würde ich 4-6 seiner Töchter abkaufen und sie dann frei lassen.
Natürlich hätte ich ihm gegenüber eine höhere Solidarität als mit einer Deutschen Kartoffel.
Mit ihm kann man schließlich auch mal Ziegenmilch tauschen, oder gemeinsam Mohnfelder bepflanzen.
(07.12.2021, 14:22)fahri schrieb: Was hast du VOR deiner Geburt dazu beigetragen das du nicht dieser Afghane bist, sondern der deutsche Vahanna ?
Es gibt ein Recht der Geburt.
Und falls jemand meint das es das nicht gibt, dann bitte ich darum den Pass abzugeben und auch sein Vermögen an den Staat zu vererben, anstatt an die eigenen Kinder.
Meine Vorväter und Eltern haben das Land und dessen Wohlstand mit aufgebaut. Mit Sicherheit hätten sie das nicht so gut gemacht wenn das Erarbeitete irgendwann an Fremde fallen würde.
Die Afghanische Bevölkerung hat sich innerhalb der 20 Kriegsjahre verdoppelt, kein Witz. Haben die Eltern dieser Kinder etwa gedacht das es für diese Kinder besser wird? Nein, die haben gedacht "Wir scheißen darauf wie es den Kindern gehen wird, wir brauchen eine Altersvorsorge und Arbeiter auf dem Mohnfeld".
Viele Paare in Deutschland machen bewusst keine Kinder weil die Finanzen nicht mitspielen. Und dann sollen diese Paare spenden an ferne Familien die 10-20 Kinder machen, obwohl die genau wissen das es scheiße werden wird?
Für mich nicht nachvollziehbar wie man sich mit Dummheit solidarisieren soll.
Solidarität kann man haben mit Leuten die unverschuldet in eine Notlage geraten sind.
(07.12.2021, 14:22)fahri schrieb: Wenn der Gedanke dahinter ist, das du ohnehin nicht ALLEN helfen kannst, dann mag man das noch nachvollziehen können,
aber wenn man sich mal überlegt, das wir nichts zu unserem Glück beigetragen haben das wir hier geboren worden sind,
dann erscheint diese Sichtweise in Hinsicht auf das Wort "Solidarität" schon wieder fragwürdig.
Allen kann man sowieso nicht helfen. Das sieht man ja in Deutschland.
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