(15.03.2022, 16:51)cubanpete schrieb: Jede Situation ist anders. Du verdienst noch Geld, ich entnehme laufend Geld. Ohne die Geldentnahme wären die Schulden von 2020 bereits zurückgezahlt, so bleibt noch ein bisschen.
Eigentlich sind es nicht die positiven Kursbewegungen sondern die unterschiedlichen Kursbewegungen die meine Marktdividenden auslösen. Wenn einzelne Titel sich stark über dem Durchschnitt entwickeln wird etwas verkauft, konkret wird auf 5% runter verkauft so bald sie 6% des Portfolios ausmachen. Die 6% werden aber um die Differenz des SP500 zum letzten Hoch nach oben korrigiert. Deshalb gibt es mehr Marktdividenden in einer Hausse als wenn es runter geht.
Die Grösse des Portfolios oder der Positionen spielt dabei eigentlich keine Rolle, da auch das Fremdkapital in Prozent zum Portfolio Wert aufgenommen wird.
Das hört sich auf jeden Fall interessant an.
(15.03.2022, 16:59)wasserlaeufer schrieb: Ich kann dir von meinen ungewöhnlichen Erfahrungen bei der Targobank berichten, ...
In der Tat ungewöhnlich.
Natürlich sind niedrige Zinsen erstmal besser, aber das Gehirn braucht immer noch einen Antrieb diese Schulden zurück zu zahlen.
Die zinslosen 20.000 von meinen Eltern die schwirren natürlich noch im Hinterkopf herum, aber haben absolut Prio C zur Rückzahlung. Da kommt das schlechte Gewissen auch durch, muss ich ehrlich sagen.
Die 50.000 für 4,34% haben gedanklich und mathematisch Vorrang.
Natürlich könnte ich sagen "Ab jetzt zahl ich den Kredit zurück und kaufe keine Aktien mehr". Aber aktuell macht es Sinn genau das Gegenteil zu tun.
Also dreh ich mich im Kreis.
Es wäre sinnvoller gewesen diese Erkenntnis schon 2021 gehabt zu haben. Irgendwie denkt man die ganze Zeit "günstig" einzukaufen, aber wird dann komplett abgeholt.
Meine eigenen Handlungen im Kaufrausch waren jedenfalls schädlicher als die 4,34% Zinsen.
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