(31.10.2023, 17:11)Vahana schrieb: Alles was da drin steht ist Spekulation/Vermutung/Meinung/Wunschdenken/Schwachsinn.
Wenn es jetzt das erste Mal wäre, könnte ich zustimmen.

Vahana schrieb:Und falls sie wahr sein sollten, ihnen irgendeine Beachtung zu schenken weil das nicht unser Senf ist und wir zu unserem größten Handelspartner ein gesundes Verhältnis pflegen sollten.
Es ist nicht deine Entscheidung, was "unser Senf" ist.
Wenn einer der größten politischen Player eine Art interne Säuberung veranstaltet, dann wäre es schlechtes Handwerk der Journalisten dem keinen Raum einzuräumen.
Und da spielt es auch keine Rolle, wer unser Handelspartner ist.
Das mag im Geist des Lesers eine Rolle spielen. Es ist schlicht nicht die Aufgabe des Journalisten, was der Leser denkt. Der Journalist soll die Fakten so darstellen, wie sie sich ihn nach besten Wissen und Gewissen präsentieren.
Vahana schrieb:Das Selbe wurde und wird auch mit Putin, Trump und Erdogan gemacht. Welchen tieferen Sinn hat das wohl?
Willst du jetzt echt sagen, die negative Berichterstattung über Trump sei "Kriegsvorbereitung"?

Vahana schrieb:Statt dessen könnten unsere Medien ja mal berichten wie komplett inkompetent Baerbock und Habeck sind, die unsere Wirtschaft zerlegen und uns im Ausland zum Löffel machen.
"Chewbacca lebt auf den Planenten..."
Weißt du, was Whataboutism eigentlich bedeutet?

#1.019
Zitat: "Interessant an der Sache des Verteidigungsministers ist aber durchaus ein Blick auf die Wortwahl welcher sich die verschiedenen Medien bedienen um den Leser zu 'informieren'" (zitatende)
Das kritisiere ich durchaus auch. Die Massenmedien neigen z. T. einfach dazu, den Lesern bereits ein Urteil oder eine Schlussfolgerung zu suggerieren.
Das ist sehr einfach, wenn man ein bisschen an der Wortwahl und Präsentation der Fakten dreht.
Deshalb ist meines Erachtens die Unterscheidung von Bericht und Kommentar essentiell.
Journalisten sind weder beauftragt, noch befugt ihr Leserpublikum zu "belehren". Sie sollen sie lediglich über Fakten unterrichten.