Zitat:Schaust du dir die Werte fundamental an? Ich habe mir den Wert mal angeschaut.
30 oder 20 Minuten vor Börsenschluss suchen meine 2 HandelsSysteme nach Signalen.
Ein kurzer Blick auf die Charts. Bei Kaufabsicht eventuell noch das letze 10-Q Filing überfliegen. Für mehr bleibt keine Zeit.
Mittlerweile drängt sich der Verdacht auf, Cheggs Geschäftsmodell ist die Spekulation bzw. der Handel mit selbst ausgegebenen Wandelanleihen und/oder eigenen Aktien. Nicht das operative Geschäft.
Wie auch immer. Fällt eine Aktie um -97% ist eine Menge Negatives eingepreist (ausser die Insolvenz). Selbst minimale Verbesserungen der Situation (z.B. durch Kosteneinsparungen) könnten eine vorübergehende Kurserholung auslösen.
Zitat:Vermute mal, dass du nur den "überverkauft" Status handeln willst. Liege ich da richtig?
Ich handle schlicht das aktuelle Build meines Handelssystems. Im Backtest erweist sich der Nachkauf bei -33% Verlust als Turbolader.
zum Beispiel:
Signal zyklisches Tief vom 09.02.2016: Kauf Chegg $4.99
Nachkauf bei -33 Prozent am 23.02.2016: Kurs Chegg $3.34
siehe Anhang: Chart mit EquityCurve (ohne Berücksichtigung Nachkauf). Ausschnitt auf plus 30 Prozent Gewinn begrenzt.
Chegg ist mir dabei egal. Einzelne Aktien interessieren mich nicht. Es geht ums Prinzip. Funktioniert das Handelssystem im Vorwärtstest über 100 Trades oder nicht. Das teste ich aus. Dass bei dem ein oder anderen Trade hohe Verluste entstehen nehme ich in Kauf.