
RE: Vahana ist gar nicht alleine
| 16.06.2024, 12:28 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.06.2024, 12:30 von saphir.)(16.06.2024, 11:16)Speculatius schrieb: Echt jetzt?
Du meinst, die Strompreise in D würden auf wettbewerbsfähiges Niveau sinken, wenn alle Windräder weiterliefen in einem Moment, wo niemand ihren Windstrom braucht?
Jain. Ich meine das Überangebot sollte genutzt werden. Denn es ist der billigste Strom überhaupt: z.B.:
![[Bild: 64.376.607]](https://images03.wohnnet.at/meritorder+%28c%29%C3%96sterreichische+Energieagentur.jpg/image_scale_95/64.376.607)
was wir im Moment machen ist ja nicht nur ihn nicht zu nutzen, sondern noch dafür Entschädigung bezahlen, dass er nicht genutzt wird. Wir müssen stattdessen darauf hin arbeiten, dass wo möglich der Strom weitergeleitet werden kann, was aber in Teilen nicht erwünscht ist, Bayern z.B. möchte keine Leitungen, weder über noch unter der Erde. Und den Strom der nicht weiter geleitet werden kann sollte anstatt "vernichtet" genutzt werden. Und dies erreicht man indem man weg davon kommt Entschädigung zu zahlen und dass man hin dazu kommt die Bedingungen für Speicher und Elektrolysateure zu verbessern. Also es gibt Unternehmen die ihn gerne haben wollen, diesen "Überschussstrom", man muss sie aber auch lassen und nicht vor der Nase vernichten. Der Nebeneffekt ist bei z.B. Speicherfirmen ist, dass die das ganze Netz stabilisieren.
Ich nehme an dieses "Ermöglichen" geht indem man z.B. lokale Strompreise ermöglicht, so dass der Strom z.B. an den Redispatch-Engstellen dynamischer ist, mehr schwankt als im Rest des Landes. So dass sich dort wo technisch sinnvoll Batterieanbieter und Elektrolyeanbieter ansiedeln können.
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Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündet werden.