(11.09.2024, 11:19)Speculatius schrieb: Zum Tausche gehören immer zwei.
Die einen, die kommen.
Die anderen, die gehen.
Auf letztgenannten liegt (noch) nicht so sehr der Focus, deshalb hier ein paar Zahlen:
Von 1991 bis 2022 haben netto 1,45 Deutsche ihr Land verlassen. Die Dynamik hat in den letzten Jahren allerdings deutlich zugenommen.
Das Durchschnittsalter der Emigranten beträgt 37 Jahre (im Vergleich Gesamtbevölkerung: 45 Jahre).
Das Bildungsniveau ist überdurchschnittlich, ca. 75 Prozent haben einen Hochschulabschluss (im Vergleich zu 37 Prozent insgesamt in dieser Altersgruppe).
Das mit Netto verstehe ich nicht ganz. Ist das so zu verstehen, das Deutsche, die aus dem Ausland zurück gekommen sind, von der Zahl abgezogen ist?
Das es auch Auswanderer gibt, ist doch klar. Frag Mal Cuba und die Schweiz. Was meinst, was bei uns hier unten an der Schweizer Grenze los ist. Einkauf, Immobilien und anderes.
Das der Anteil der hochqualifizierten überdurchschnittlich ist, auch klar.
Nimmt man alle Mal zusammen, lässt es sich grob gefasst so sagen.
Es verlassen Akademiker D und es kommen Faktor 10 nicht mal Hauptschule.
Das ist in dem von Dir genannten Zeitraum sehr nett gerechnet.
Mag grob überschlagen sein, aber die Tendenz, so mein ich, dürfte passen. Dann kommen noch andere Faktoren dazu. Kultur, Sozialisierung und anderes.
Da dürfte es ebenfalls eine massive Diskrepanz geben. Nimm die Top 3 Auswanderer Länder und die Top 3 der Einwanderer Länder.
Ist ein Scheiss Deal.
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Hackfleisch kneten ist wie Tiere streicheln.
Nur später... ;-)
Wer Frauen versteht, kann auch Holz schweißen.
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