(15.03.2025, 16:52)Vahana schrieb: Die Russen können heute noch auf das fast unbegrenzt scheinende Arsenal aus dem Kalten Krieg zurück greifen. Wie das in solche Kostenbilanzen reingeht, weiß der Teufel, vermutlich zum Nulltarif.
Atomsprengköpfe enthalten Tritium, welches nur eine Halbwertszeit von 12 Jahren hat und daher alle paar Jahre aufgefrischt werden muss. Da Tritium nur in Atomreaktoren erzeugt wird, kann eine Atommacht wie Frankreich auch nicht einfach aus der Kernenergie aussteigen.
Festkörpertreibstoffe aus Interkontinentalraketen halten auch nicht ewig. Elektronik altert auch, insbesondere Kondensatoren. Man muss Spezialisten haben, die sich mit 40-50 Jahre alter Technik auskennen.
Tatsächlich hat die Ukraine ein etwas höheres Budget für diesen Krieg als Russland. Außerdem sind die Löhne in der UA nur halb so hoch wie in Russland, dass dürfte dann auch für Soldaten gelten.
(15.03.2025, 16:52)Vahana schrieb: Aber man sollte auf dem Schirm haben das 260mrd der Russen viel mehr Kampfkraft entwickeln als 300mrd aus dem Westen, alleine schon durch die weitaus geringeren Erzeugerpreise.
Im Abnutzungskrieg sieht es deswegen auf westlicher Seite ziemlich schlecht aus.
Der Abnutzungskrieg dürfte das Problem sein. Wenn zu viele teure Patriots draufgehen, um eine billige Drohnen abzuschießen, wird das zu teuer.
Deshalb sind die Ukrainer auch dazu übergegangen, mit selbstentwickelten Drohnen teure Infrastruktur in Russland anzugreifen.
Große Panzer- und Luftschlachten wie im letzten Weltkrieg gibt es hier ja nicht mehr.